„Wir bringen Menschen zusammen“

Die Bürgerstiftung Meschede setzt auf Engagement und Vernetzung

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„Meschedes Beste“: Die Bürgerstiftung Meschede hat 13 Jugendliche für ihren ehrenamtlichen Einsatz, ihre außergewöhnliche Hilfsbereitschaft und herausragende Leistungen ausgezeichnet.

Meschede. Der Einladung zur zweiten Stifterversammlung der Bürgerstiftung Meschede waren zahlreiche engagierte und interessierte Besucher gefolgt. Das Bürgerzentrum „Alte Synagoge“ Meschede war bis auf den letzten Platz belegt, als Monika Brunert-Jetter, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, nach der offiziellen Begrüßung einen Rückblick über die beiden vergangenen, erfolgreich verlaufenen Jahre gab.

„Die Bürgerstiftung lebt von den Menschen, die sich engagieren und bei den Projekten erfolgreich eingesetzt haben; sei es durch Geldspenden oder ehrenamtliches Engagement. Eine Bürgerstiftung ist ein Vernetzer“, so die Vorsitzende Monika Brunert-Jetter. Getragen durch Spenden, wurden in den Jahren 2014 und 2015 viele Projekte wie beispielsweise „Mobile Mescheder Geschichten“, „Schnellere Hilfe im Notfall“, „Freifunk für Meschede“, „Fahrräder für Flüchtlinge“ oder auch das „Techniknetzwerk Meschede“ erfolgreich abgeschlossen. „Die Bürgerstiftung ist eine Gemeinschaftseinrichtung von Bürgern für Bürger getreu dem Motto: ‘Wir bringen Menschen zusammen’. Die Bürgerstiftung möchte Gutes tun für Meschede, die gute Entwicklung aufnehmen und fortführen. Die zahlreichen Aktiven sollen noch enger zusammengeführt werden. Reden Sie über uns und unterstützen Sie uns“, erläutert der Siftungsratsvorsitzende Jörg Hohmann die Initiative der Stiftung. 

Das Projekt „Bikepark für Jugendliche“ ist bereits gestartet und soll im kommenden Jahr an der Ruhr verwirklicht werden. Nach der Klärung der rechtlichen Seite können sich Jugendliche explizit in das Projekt einbringen, da der Park eigens für sie gebaut wird. Ein weiteres Vorhaben der Bürgerstiftung für 2016 sind Friedensglocken, die aus Bomben gebaut werden und somit ein Zeichen für Frieden und Gemeinschaft setzen sollen. „Deutschland für Anfänger“, eine Flüchtlings App, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Meschede, den Maltesern und der Polizei initiiert wird, soll Anfang nächsten Jahres Flüchtlingen das Leben in der Stadt Meschede erleichtern und näherbringen. Die App gibt Hilfestellungen im Alltagsleben, Hinweise über Kultur, vermittelt gleichzeitig aber auch Verhaltensregeln im Zusammenleben. 

13 Jugendliche ausgezeichnet

Das Kernprojekt der Bürgerstiftung „Meschedes Beste“, das in diesem Jahr um den Jurypreis erweitert wurde, wird auch in dieser Form im nächsten Jahr fortgesetzt. Der Jurypreis, dotiert mit 300 Euro, wird an Jugendliche vergeben, die sich zusätzlich abseits der Wertungskriterien hervorgetan haben, die ein Handicap zu bewältigen hatten oder aber auch sich durch besondere Talente ausgezeichnet haben. In diesem Jahr hat die Bürgerstiftung insgesamt 13 Jugendliche für ihren ehrenamtlichen Einsatz, ihre außergewöhnliche Hilfsbereitschaft als auch sehr gute sportliche Leistungen und Schulnoten ausgezeichnet. 

Der erste Preis, dotiert mit 500 Euro, ging an Ariane Becker vom Ruderclub Meschede und an Daniela Pires Amaral aus der Konrad-Adenauer-Schule. 300 Euro für den zweiten Preis erhielten John Grosser, Gymnasium der Benediktiner sowie Sabrina Sprengel und Isabel Gördes, beide St. Walburga Realschule. Der dritte Preis in Höhe von 200 Euro ging an Aenna Bigge, St. Walburga Realschule, Marie Griggel, Gymnasium der Benediktiner, Tobias Samol, Gymnasium der Stadt Meschede, Paul Burmann, Ski Club Meschede und an Klara Schulte-Döinghaus, Konrad-Adenauer-Schule. 

Den Jury-Sonderpreis erhielten für ihre außergewöhnlichen Leistungen Kenneth Lübke, St. Walburga Realschule, Asanthan Indrananthan, St. Walburga Hauptschule und Anja Pöttgen, Konrad-Adenauer-Schule.

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