Christkindlmarkt fördert mexikanische Viehzucht

Zuchtbullen sollen für "Qualitätsnachwuchs" sorgen

Meschede. (SK)

Zum 32. Mal öffnet die Kolpingsfamilie Meschede am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Dezember, ihre Türen und Tore zum Christkindlmarkt im Kolpinghaus in Meschede. Wie immer fließt ein Teil des Reinerlöses nach Mexiko und ist für ein Projekt bestimmt, das in San Miguel la Sardina verwirklicht werden soll. Verantwortlich dafür ist die Kolping-Stiftung in Chiapas.

Die Region um San Miguel la Sardina verfügt über weite Grasfelder, die sich sehr gut als Weideland nutzen lassen. Die Rinderhaltung, ob für die Zucht oder die Fleischproduktion, stellt daher die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung dar. Die Qualität der Rinder wird durch die Kreuzung mit Zuchtbullen für bessere Rassen veredelt. Das ist das Projektziel in San Miguel Arcangel. Die Kolpingsfamilie dort konnte zwar durch eigene Anstrengung Rinder erwerben. Da aber die Konkurrenz groß ist, sollen zwei Zuchtbullen die "Rinder" betreuen" und somit für qualifizierten und konkurrenzlosen Nachwuchs sorgen.

Diese Anschaffung wird dem Projekt eine Zukunftsperspektive verschaffen, die es den Mitgliedern der Kolpingsfamilie im ehemaligen Land der Azteken erlaubt, ihre Einnahmesituation und Lebensqualität zu verbessern. Dazu benötigen sie einen Zuschuss von 2100 Euro.

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