Christoph Weber kandidiert bei Bürgermeisterwahl

Ein deutliches Zeichen

Über ein klares Ergebnis freuten sich der Stadtverbandsvorsitzende Andreas Wrede (r.) mit Christoph Weber und dessen Ehefrau Imke Vollmer. Foto: Andre Sonntag

Christoph Weber zieht für die CDU als Bürgermeisterkandidat in den Wahlkampf. Mit einer Mehrheit von 93 Prozent erzielte Weber am Donnerstag das erhoffte gute Ergebnis und die Christdemokraten setzten damit ein deutliches Zeichen.

Der Stadtparteitag in der Schützenhalle in Wehrstapel sollte nicht nur für Weber ein ganz besonderer Augenblick sein, denn zur Unterhaltung vor und zwischen dem offiziellen Teil sorgten die „Twersbraken“ – ganz im Sauerländer-Stil versteht sich.

Auch die obligatorische Vorstellung des Kandidaten erfolgte zu dieser Wahl mal etwas anders. Nicht der Vorsitzende stellte den Kandidaten vor, sondern langjährige Freunde und Wegbegleiter skizzierten den Spitzenkandidat der CDU-Fraktion aus verschiedenen Perspektiven. Zu ihnen gehörte die damalige Trauzeugin Maria Salingrè, der Arbeitskollege Stefan Hinz und der Sportfreund Christoph Schmidt. Gemeinsam mit Werner Wolff beleuchteten sie Christoph Weber und stellten gemeinsam fest, dass es sich um einen Familienmensch handelt, der sowohl ein Mann mit Ideen ist als auch ein konsequenter, verlässlicher Freund, der stets ein offenes Ohr für die Belange seiner Mitmenschen hat.

Der IT-Projektleiter für Banken und Versicherungen ist seit 2009 Mitglied des Rates und seine beruflichen Stationen führten ihn durch ganz Deutschland. Sie machen klar deutlich, dass Weber tief in wirtschaftliche Strukturen verzweigt ist.

Bürgerschaftliches Amtsverständnis

„Ich bin nicht unbedingt das, was im Allgemeinen als Verwaltungsexperte bezeichnet wird. Doch was manch einer womöglich kritisch sieht, das muss meiner festen Überzeugung nach jedoch kein Nachteil sein. Sollte ich Bürgermeister von Meschede werden, kann ich Ihnen versprechen, dass mein Amtsverständnis ein zutiefst Bürgerschaftliches sein wird“, blickte Weber in die Zukunft. Für ihn am wichtigsten ist, ein ehrlicher Mensch zu sein und auch zu bleiben. „Ich verspreche nichts, was am Ende nicht zu halten ist“, so Weber. Er möchte den von Uli Hess eingeschlagenen Weg weiter gehen, damit Meschede auch weiterhin ein Aushängeschild für den Hochsauerlandkreis ist. Für das Vertrauen (von 104 Stimmen: 97 „Ja“, 6 „Nein“ und eine Enthaltung) bedankte sich der 49-jährige Diplom-Ingenieur bei seinen Parteifreunden: „Ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam die Zukunft zu gestalten!“ Begleitet wurde der in Meschede geborene Kandidat von seiner Frau Imke Vollmer und seinen beiden Töchtern. Abschließend formulierte Christoph Weber seine Vorstellung von der Zukunft Meschedes: „Ziel muss es sein, nachfolgenden Generationen solide Finanzen und gleichzeitig eine funktionierende Infrastruktur sowie eine attraktive Stadt und lebendige Dörfer zu hinterlassen.“

Stadtverbandsvorsitzender Andreas Wrede gab ganz klar die Zielvorgabe vor von „50 Prozent plus x“ für die Bürgermeisterwahl am 13. September und schwor die Ratsfraktion ein: „Lasst uns ab morgen um jede Stimme kämpfen.“ (Von Andre Sonntag, meschede@sauerlandkurier.de)

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