Fortbildungsveranstaltung für Vertreter der Gesundheitsbranche

DoktorJob informiert über Multiple Sklerose

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Dr. Heibel gab einen Einblick in seine Arbeit. 

Meschede/Hochsauerland. Zum Thema „Multiple Sklerose – ein diagnostisches und therapeutisches Update“ hat der Verein zur Förderung der ärztlichen Berufsausübung e.V. („DoktorJob“) kürzlich zu einer Fortbildungsveranstaltung eingeladen. Die Mitglieder sowie Vertreter der Gesundheitsbranche aus dem Hochsauerlandkreis trafen sich im Von Korff’s Rest & Relax Hotel in Meschede.

Als Referent trat Dr. Markus Heibel, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Sauerlandklinik Hachen, auf. Er stellte in seinem kurzweiligen Vortrag aktuelle Methoden zur Diagnose und Behandlung von Multipler Sklerose vor.

Die Sauerlandklinik Hachen ist eine neurologische Akutklinik, die auf die Diagnostik und Behandlung von Multipler Sklerose spezialisiert ist. Es werden aber auch andere neurologische Krankheitsbilder behandelt. Ferner haben niedergelassene Neurologen oder Nervenärzte die Möglichkeit, Patienten in der MS-Spezial-Ambulanz der Sauerlandklinik vorzustellen.

Dr. Peter Kleeschulte, Leiter des Gesundheitsamtes HSK und Vorsitzender des Vereins DoktorJob, betonte die Bedeutsamkeit, dass neben einer guten Grundversorgung auch spezialisierte Fachkliniken wie die Sauerlandklinik Hachen im Kreisgebiet zu finden sind. Wichtig sei, diese Angebote „vor der Haustür“ auch den niedergelassenen Kollegen im Hochsauerlandkreis bekannt zu machen. Die Teilnehmenden der Veranstaltung teilten diese Einschätzung und nutzten direkt die Gelegenheit, Dr. Heibel Fachfragen zu stellen.

Hintergrund: „Doktorjob“

  • Der Verein DoktorJob wurde Ende 2009 in Arnsberg gegründet.
  • Mitglieder sind der Hochsauerlandkreis, fast alle Krankenhäuser im Kreisgebiet sowie zahlreiche niedergelassene Ärztinnen und Ärzte.
  • Der Verein bemüht sich in erster Linie darum, medizinischen Nachwuchs für das Kreisgebiet zu gewinnen. Er unterstützt intensiv und erfolgreich den Hochsauerlandkreis bei seinem Projekt Medizinstipendium, u.a. durch entsprechendes Onlinemarketing und die Organisation von Stipendiatentreffen.
  • Außerdem versucht der Verein, mindestens einmal jährlich eine Fortbildungsveranstaltung für die Medizinerinnen und Mediziner im Kreisgebiet anzubieten. In den letzten Jahren fanden diese z.B. zu den Themen Antibiotikaeinsatz, Hygiene, Telemedizin und Palliativmedizin statt.

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