Bürger spenden für „Wenneliebe“

Dorfgemeinschaft Wennemen-Bockum-Stockhausen blickt zurück und voraus

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So soll der Dorfplatz „Wenneliebe“ einmal aussehen. 

Wennemen. Die Projekte und Aktionen des vergangenen Jahres präsentierte Alexander Jürgens, Erster Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Wennemen-Bockum-Stockhausen im Rahmen der Jahreshauptversammlung den Mitgliedern. Arbeitseinsätze an den Grünanlagen, ein Fotoworkshop für Jugendliche, das Sommerferienprogramm und nicht zuletzt die Planung des neuen Dorfplatzes standen im Vordergrund der Aktivitäten 2018.

Dazu kommt der jährliche Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt und Aktionen wie „1000 Tulpen für Wennemen“. So pflanzten die Wennemer und Stockhauser im Herbst an verschiedenen Stellen auch 2018 wieder über eintausend Tulpen, die mit den ersten warmen Frühlingstagen sicherlich ein tolles Bild in der Dorfgemeinschaft liefern werden.

An insgesamt acht Nachmittagen veranstaltete die Dorfgemeinschaft ihren beliebten Klönnachmittag für alle Senioren im Ort. Nach der Vorstellung des Kassenberichtes durch Andreas Köster folgte die Entlastung des Vorstandes sowie dessen Neuwahl. Einstimmig wurden Alexander Jürgens (Erster Vorsitzender) und Andreas Köster (Geschäftsführer) von der Versammlung wiedergewählt. Für Günter Graf, der sich nach zwölf Jahren als Schriftführer nicht mehr zur Wahl stellte, wurde Monika Stich einstimmig in den Vorstand der Dorfgemeinschaft gewählt. Ergänzt wird der Vorstand durch den Beirat mit Sigrid Mahler, Udo Kerstholt, Maxi Wrede, Michael Meyer und Jens Hoffmann.

Eine vorgestellte kleine, aber nötige, Satzungsänderung wurde ebenfalls von den Mitgliedern einstimmig beschlossen.

Spendenaktion für „Wenneliebe – Alleine schaffen wir das auch zusammen“

Mit dem Blick in die Zukunft wurden den Mitgliedern dann auch die geplanten Projekte 2019 vorgestellt. Hier steht in diesem Jahr natürlich der Bau des neuen Dorfplatzes „Wenneliebe“ im Vordergrund. Detailliert stellte Alexander Jürgens den Mitgliedern die Pläne und Entwürfe der neuen „Großbaustelle“ vor. Wie er betonte, sei man auf einem sehr gutem Weg und könnte in den nächsten zwei bis drei Wochen mit dem Bau starten. Die Spendenaktion „Wenneliebe – Alleine schaffen wir das auch zusammen“ läuft zurzeit auf Hochtouren und sehr erfolgreich. Nach dem Startschuss hat die Dorfgemeinschaft bereits rund 25.000 Euro an Spendengeldern erreicht. Die Bereitschaft, dieses Projekt zu unterstützen, ist sensationell, bestätigt Andreas Köster und bittet alle Vereine, Firmen und Bürger der Dorfgemeinschaft weiter um Unterstützung und Spenden.

Der Leaderantrag für den Wasserspielplatz „Wennelok“ ist auch bereits in der Post zur Bezirksregierung. Hier erwarten die Wennemer eine Leaderförderung in Höhe von 19.500 Euro. Auch auf die extra eingerichtete Homepage www.wenneliebe.de machten die Verantwortlichen noch einmal aufmerksam. Alexander Jürgens zeigte auf, dass das Projekt komplett transparent ist und jeder auf der Homepage im Bautagebuch über den aktuellen Stand informiert wird. Außerdem finden die Besucher dort auch immer den aktuellen Spendenstand. Mit der Möglichkeit, hier auch ganz einfach und sicher online zu spenden, wurde die Seite in den letzten vier Wochen bereits über eintausend Mal besucht. „Wir freuen uns einen ganz besonderen Ort und Treffpunkt für alle Generationen in Eigenleistung bauen zu können und hoffen im Herbst die Einweihung feiern zu können“ so Alexander Jürgens abschließend.

Baustellenkonzert und Aktion "Sicherer Schulweg"

Trotz dieser Mammutaufgabe planen die Wennemer natürlich auch in diesem Jahr weitere Aktivitäten. So soll es neben dem Weihnachtsmarkt eine weitere Veranstaltung im Sommer geben, gemeinsam mit dem Musikverein ist am 14. Juni ein Baustellenkonzert geplant. Die Aktion „sicherer Schulweg“ und das „Sommerferienpogramm“ mit vielen anderen Vereinen werden ebenfalls wieder fest im Terminkalender stehen. Ein Graffiti Workshop am 24. und 25. Mai sowie ein Selbstverteidigungskurs für Jugendliche am 7. und 14. September stehen ebenfalls schon fest. Dazu runden die beliebten Klönnachmittage das Programm ab.

Unter dem Punkt Verschiedenes erklärte der Vorstand, dass man sich neben den ganzen Aktivitäten auch um anderen Dinge wie diverse Gefahrenstellen im Ort kümmere. So ist man beispielsweise zurzeit mit der Stadt im Gespräch bezüglich des Gehweges entlang der Südstraße. Hier in Höhe des ehem. Schrottplatzes ist der Gehweg sehr eng und abfallend zur Straßenseite. Besonders für Kinder, die hier mit dem Rad entlang fahren, eine sehr gefährliche Situation. Wie gewohnt wird der Vorstand auch bei diesen Themen weiterhin ganz eng mit dem Ortsvorsteher Peter Schüttler zusammenarbeiten und nach Lösungen suchen.

Mit Blick auf die Mitgliederzahlen erhofft sich die Dorfgemeinschaft auch weiter neuen Zuwachs. „Bei unserer Dorfgröße und den ganzen Projekten, die wir für unsere Bürger auf die Beine stellen, müsste unser Verein eigentlich viel mehr Mitglieder haben“ gibt sich Alexander Jürgens hoffnungsvoll. Denn nur mit einem Euro im Monat kann man Mitglied in der Dorfgemeinschaft werden und so ganz aktiv die zahlreichen Projekte für Wennemen, Bockum und Stockhausen unterstützen.

Mitgliedsanträge und weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.wennemer.info

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