#Ehrensache Meschede

Engagierte Ehrenamtler erhalten Ehrenauszeichnung

Ehrensache Meschede Ehrenamt Ehrung
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Im Mittelpunkt der „#Ehrensache Meschede“ stehen - neben den Ehrenamtlichen selbst - Austausch und Vernetzung bei einem gemeinsamen Treffen aller Nominierten. (Für Vollbild rechts oben klicken)

Das Ehrenamt macht in der Kreis- und Hochschulstadt viel von dem aus, was die Menschen als lebens- und liebenswert, als Charakter und Pulsschlag einer Stadt definieren. Jetzt hat Bürgermeister Christoph Weber engagierten Ehrenamtlern die Ehrenauszeichnung der Stadt Meschede überreicht.

Meschede - „365 Tage im Jahr machen sich in Meschede Menschen für andere Menschen stark – vielfach ganz selbstverständlich und unbemerkt von einer breiten Öffentlichkeit“, so Meschedes Bürgermeister Christoph Weber. Im Mittelpunkt der „#Ehrensache Meschede“ stehen - neben den Ehrenamtlichen selbst, Austausch und Vernetzung bei einem gemeinsamen Treffen aller Nominierten. Christoph Weber: „Sie alle sind Menschen, die einfach anpacken, mit unermüdlicher Motivation füreinander einstehen im Großen wie im Kleinen, mit Leidenschaft und Ausdauer.“

Gleich zwei Preisträger geehrt

Anhand eines Kriterienkatalogs und Punktesystems gab es am Ende gleich zwei Preisträger: Brigitta Staudinger arbeitet seit 1991 ehrenamtlich für den Elternverein Freienohl, den Träger des heutigen Regenbogens-Bewegungskindergartens. Der Kindergarten startete 1991 zunächst in der St. Nikolaus Grundschule Freienohl. 1996 wurde eine eigene Einrichtung mit großem Außengelände im Ohl gebaut. Die komplette Koordination lag in der Verantwortung von Brigitta Staudinger, ebenso wie ein Anbau im Jahr 2010 sowie eine Kernsanierung im Jahr 2013. Die Verwaltung eines Kindergartens entspreche der Leitung einer kleinen Firma, so Christoph Weber: „Dazu gehört die komplette Personal- und Budgetverantwortung, sämtliche Verwaltungstätigkeiten mit den beteiligten Behörden und obendrein die Fürsorge für die Kinder und Beschäftigten.“

Ebenso ausgezeichnet wurde Arnold Kotthoff, der im TV Eversberg in vielen Funktionen aktiv ist. 1966 wurde er mit nur 20 Jahren Abteilungsleiter der Tischtennisabteilung. 1979 war er mit 33 Jahren maßgeblich an der Gründung der Skiabteilung beteiligt. Seit vielen Jahren bringt sich Arnold Kotthoff zudem erfolgreich in die Arbeit des Deutschen sowie des Westdeutschen Skiverbandes sowie der Fördergesellschaft Alpiner Rennsport Hochsauerland ein. Darüber hinaus hat er sich als langjähriger erster Vorsitzender des Stadtsportverbandes der Kreis-und Hochschulstadt Meschede um alle Sportvereine im Stadtgebiet Meschede verdient gemacht. Christoph Weber: „Unzählige sportbegeisterte Einwohner von Meschede und den umliegenden Orten haben vom Engagement Arnold Kotthoffs profitiert.“

„Unentgeltliches Bemühen“

Und auch, wenn nicht alle Nominierten ausgezeichnet werden konnten, so Bürgermeister Weber: „Vor dem unentgeltlichen Bemühen von jedem Einzelnen von Ihnen ziehen wir alle unseren Hut.“ Christoph Brüggemann ist die „gute Seele“ im SuS Grevenstein und ständig bereit, anzupacken. Karin Arens ist seit 48 Jahren Mitglied im TV Calle, als aktive Turnerin, Übungshelferin, Übungsleiterin und seit 2012 erste Vorsitzende ist sie die tragende Säule des Vereins. Theo Stöber ist seit 2009 Hallenwart der Schützenhalle Berge und hat sich um den Heimat-Schutz-Verein Berge-Visbeck und das Schützenwesen sehr verdient gemacht , ebenso wie um zahlreiche andere örtliche Vereine und Gruppen.

Ursula Brödling ist seit der Gründung des „Mescheder Tanzclub 1996“ unentgeltlich Trainerin dieses Vereins und war mit ihrem Mann Engelbert gemeinsam als Paar Deutsche Meister. Paul Hochstein bildet mit seinem Wirken das Rückgrat der Dorfgemeinschaft Heinrichthal-Wehrstapel und engagiert sich auch in anderen Vereinen des Doppelortes. Stefan Schöneborn verantwortet als Vorsitzender des Vereins Freibad Grevenstein seit 2006 den Betrieb des Freibades in Grevenstein. Wann immer beim SSV Meschede Hilfe benötigt wird, reicht ein Anruf und Volker Krick und Hubertus Kramer sind zur Stelle. Cornelia Wilhelm engagiert sich im ambulanten Hospitz- und Palliativdienst des Caritas Verbands Meschede für Menschen auf der letzten Etappe ihres Lebens. Ernst Halberstadt bekleidet seit dem Jahr 2008 das Amt des ersten Vorsitzenden im FC 1920 Remblinghausen. Dr. Rudolf Herrmann sammelt seit rund 1,5 Jahren zweimal in der Woche – an den Markttagen und unabhängig von Wind und Wetter – weggeworfene Zigarettenkippen in der Fußgängerzone ein. Cornelia Fröndhoff ist als Ehrenamtliche in der DRK Soziale Dienste Meschede tätig.

Bereicherung für die Gesellschaft

Ihnen allen gelte „ein herzliches Dankeschön von uns allen“, unterstrich Christoph Weber: „Uns ist bewusst, dass Sie unsere Gesellschaft in Meschede ungemein bereichern, weil Sie den Zusammenhalt stärken und weil Sie

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