Veranstaltung am 29. Juni findet nicht statt

Entscheidung gefallen: ITH-Hennesee-Triathlon abgesagt - so geht es jetzt weiter

Fällt in diesem Jahr sprichwörtlich „ins Wasser“ - der beliebte ITH-Hennesee-Triathlon, der am 29. Juni hätte stattfinden sollen.
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Fällt in diesem Jahr sprichwörtlich „ins Wasser“ - der beliebte ITH-Hennesee-Triathlon, der am 29. Juni hätte stattfinden sollen.

Aufgrund der aktuellen, verschärften Corona-Pandemie- Situation hat das Orgakomitee vom TriFun Hennesee, Stadtmarketing Meschede, sowie ITH GmbH jetzt einstimmig die Absage des diesjährigen ITH Hennesee Triathlons beschlossen, der am am 29. Juni hätte stattfinden sollen.

Meschede/Hochsauerland – „Nach mehrfachen Online- Besprechungen haben wir uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, sogar anfänglich an eine Terminverschiebung auf den September gedacht. Aber die Gesundheit unserer treuen teilnehmenden Sportler, unserer TriFunler, sowie der externen Helfer und Zuschauer ist für uns immer das höchste Gut. Bei rund 450 Teilnehmern, teils auf engstem Raum beim Wasserstart, in der Wechselzone und dem Zieleinlauf war die Absage schließlich für uns alternativlos und eine reine Vernunftentscheidung“, so der 2. Vorsitzende Jörg Brouwer vom TriFun Hennesee.

Nachdem auch im vergangenen Jahr pandemiebedingt eine Absage erfolgen musste, wurden die bereits im Jahr 2020 bezahlten Anmeldegebühren eingefroren, mit der Idee, die geleisteten Zahlungen in diesem Jahr als Gutschrift zu vergeben.
„Aber weil wir unseren Sportlern nun nach erneuter Wettkampf-Absage die Anmeldegebühren im vollen Umfang zurückerstatten wollen, wird jeder bereits angemeldete Sportler zeitnah persönlich von uns benachrichtigt“, so Brouwer weiter. Er bittet noch um etwas Geduld bei der Erledigungen der finanziellen Formalitäten.

Alternative Idee: Hennesee Panoramlauf in abgespeckter Variante

Der Vorstand des TriFun Hennesee berät zurzeit parallel weiter und plant, den ebenfalls im April ausgefallen Hennesee Panoramalauf gegebenenfalls Ende August in abgespeckter Variante und mit Teilnahmebeschränkungen den heimischen Laufsportlern anbieten zu können. „Falls die Entscheidung zugunsten der Laufveranstaltung positiv ausfällt, werden auf dem Hennedamm lediglich der beliebte 17,5 km lange Panoramalauf, sowie der 17,5 km Panoramawalk/ Nordic Walk angeboten werden, um alle erforderlichen Hygienemaßnahmen erfüllen zu können“, so Dietmar Blume, 1. Vorsitzender des Mescheder Triathlonvereines.

Das Orgakomitee vom TriFun Hennesee hat sich die Absage gemeinsam mit den anderen Veranstaltern nach eigenen Angaben nicht leicht gemacht.

„Wir beraten uns regelmäßig hinsichtlich der aktuellen Lage, der politischen Situation, der behördlichen Vorgaben und prüfen die erforderlichen Hygienekonzepte, sodass wir zeitnah eine definitive Entscheidung veröffentlichen können“, so Blume im Nachsatz. Er verweist auf weitere aktuelle Informationen im Internet nach erneuter Vorstandssitzung Mitte April auf der Homepage vom TriFun Hennesee. Der Vorsitzende betont auch hier nochmals, dass je nach aktueller Situation auch eine komplette Absage oder mögliche Disziplinänderungen nicht ausgeschlossen werden kann.

Startgebühren eingefroren

Bezüglich der bereits für 2020 angemeldeten Starter der Panoramalaufes bleibt die versprochene Regelung bezüglich der schon bezahlten Startgelder noch bestehen und die eingefrorenen Startgebühren werden auf den neuen Lauf angerechnet.
Trotz der auch in diesem Jahr besonderen Umstände bereiten sich die Sauerländer Triathleten ganz individuell und unterschiedlich auf ein außergewöhnliches Sportjahr vor. Weil einige Großveranstaltungen, wie der Ironman, oder die Challenge Roth bereits Terminverschiebungen auf den Herbst angekündigt haben, mussten einige TriFunler auch ihre Trainingspläne anpassen und nutzten die letzten Monate für ausgiebige Lauf- und Radeinheiten im Grundlagenbereich.

Der 2. Vorsitzende Brouwer erwähnt, dass er und seine Sportkollegen aufgrund der geschlossenen Schwimmbäder und Fitnessstudios bereits seit Monaten Kraft- und Stabiübungen in ihren heimischen Wohnungen oder Gärten vornehmen, um sich alternativ auf die Schwimmdisziplinen vorbereiten zu können. „So hoffen wir, dass unsere Sportler/innen dennoch den einen oder anderen Wettkampf, auf den sie sich so sehr freuen und vorbereiten, erfolgreich in 2021 absolvieren können“, so Brouwer weiter.

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