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Vielfältiges Programm an zwei Tagen in Meschede – Fazit fällt gemischt aus

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Von: Andre Sonntag

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Mit kurdischer Folklore sorgte das Kulturzentrum Mala Kurda für Stimmung. Fotos: anso
Mit kurdischer Folklore sorgte das Kulturzentrum Mala Kurda für Stimmung. Fotos: anso

Meschede. Livemusik, Biathlon auf Schalke Tour 2017 oder Fotomarathon – das Mescheder Stadtfest hatte am vergangenen Wochenende viel zu bieten. Während der Samstag im Zeichen des Sports und der Musik stand, präsentierte sich der Sonntag unter dem Motto „Von Bürgern für Bürger“ als Tag für die ganze Familie.

Vor allem der verkaufsoffene Sonntagnachmittag lockte zahlreiche Besucher aus nah und fern in die Kreis- und Hochschulstadt. Bei bestem Ausflugswetter nutzten Tausende Besucher die Möglichkeit zu einem Bummel in der Innenstadt und in dem Gewerbegebiet Enste. Viele Einzelhändler lockten mit besonderen Angeboten und einige Mescheder Vereine, wie beispielsweise die Lebenshilfe, das DRK sowie der SSV Meschede, stellten sich und ihre Projekte vor und boten kleine Aktionen zum Mitmachen an.

Der Stadtfest-Sonntag erfreute sich großer Resonanz.
Der Stadtfest-Sonntag erfreute sich großer Resonanz.

Beim Bücherflohmarkt der Mescheder Stadtbücherei wurden viele Leseratten fündig und konnten sich für kleines Geld mit reichlich neuem Lesestoff für die kommende dunkle Jahreszeit eindecken. Auf der großen Showbühne ging es über den ganzen Tag hinweg ebenfalls sehr abwechslungsreich zu: Faszinierende Zaubershows und verschiedene Showtänze von Tanzgruppen sorgten für Stimmung und Kurzweil in der Innenstadt.

Samstag enttäuscht, Sonntag überzeugt

Beim vierten Mescheder Fotomarathon freuten sich die Organisatoren über insgesamt 34 Teilnehmer, die innerhalb einer vorgegebenen Zeit – in drei verschiedenen Alterskategorien – bestimmte Motive nach Themen fotografisch umsetzen mussten. Die Gewinnerfotos werden zu einem späteren Zeitpunkt in einer Ausstellung im Foyer der Volksbank in Meschede der Bevölkerung präsentiert.

Insgesamt fällt das Fazit der Veranstalter gemischt aus. Ein wenig enttäuscht zeigte sich das Stadtmarketing über den Verlauf des Samstagabend und die Absage des ersten Bürgerfrühstücks am Sonntagmorgen. „Leider hat sich niemand einen Tisch im Vorfeld zum gemeinsamen Frühstück reserviert, sodass wir diesen Punkt kurzfristig streichen mussten“, berichtet Stefanie Schröder. „Auch Samstagabend hätten wir uns ein paar Gäste mehr zum Open Air am Kaiser-Otto-Platz gewünscht.“

An der Band „The Monotypes“ kann es aber nicht gelegen haben, denn die sorgte mit dem Besten aus den 50er und 60er Jahren für ordentlich Stimmung in der Innenstadt und überzeugte mit toller Performance. Auch der Sonntag konnte die Erwartungen mehr als erfüllen.

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