„Symbol des Lebens“

Aufforstung des Stadtwaldes: Fielmann spendet 5000 Buchen an die Stadt Meschede

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Die erste Buche ist gepflanzt: Bürgermeister Christoph Weber, Rudolf Hanfland, Leiter der Mescheder Fielmann-Filiale, und Stadtförster Roland Wiese gaben den Startschuss für die Pflanzaktion im Mescheder Stadtforst.

Meschede – Der Mescheder Stadtwald wird um 5000 Buchen reicher. Dank einer Spende des Augenoptikerunternehmens Fielmann erhält die Kreis- und Hochschulstadt die Laubbäume zur Aufforstung des hiesigen Forstes. Mit Schaufeln „bewaffnet“ pflanzten nun Bürgermeister Christoph Weber, Stadtförster Roland Wiese und Rudolf Hanfland, Leiter der örtlichen Fielmann-Filiale symbolisch den ersten Baum gemeinsam ein.

Einen Schwerpunkt der Pflanz-Aktionen werden Stellen im Stadtforst bilden, an denen in den vergangenen Jahren ein verstärkter Einschlag aufgrund der Borkenkäfervorkommen erfolgen musste. „Hier können wir nun durch die Aufforstung mit Laubbäumen die Struktur der Waldgesellschaften noch weiter aufwerten“, freute sich Stadtförster Roland Wiese. Für den Förster stelle diese Spende einen wichtigen Beitrag dar, „um unseren Wald insgesamt weiterzuentwickeln.“

"Setzen auf verschiedene Baumarten"

Aktuell besteht der Mescheder Stadtforst aus 60 Prozent Nadelhölzern und 40 Prozent Laubhölzern. „Wir setzen dabei seit langem auf verschiedene Baumarten, auch Fremdländer sind dabei.“ Mit diesem Konzept sei man in den vergangenen Jahren „gut gefahren“, betonte Bürgermeister Christoph Weber, der sich beim Leiter der örtlichen Fielmann-Niederlassung, Rudolf Hanfland, für die Baumspende bedankte.

Eine Zusammenarbeit zwischen dem Optikunternehmen und der Stadt Meschede besteht bereits seit rund 30 Jahren. „Wir versuchen eigentlich jedes Jahr ein neues Projekt zu starten“, so Weber. Neben größeren Pflanzaktionen im Stadtforst habe es auch schon zahlreiche kleinere Projekte gegeben, beispielsweise auf dem von-Stephan-Platz oder der Ruhrstraße in der Innenstadt der Hochschulstadt. Die Aktion von Fielmann geht dabei auf das Motto des Optikunternehmens zurück. „Für jeden Mitarbeiter soll jedes Jahr ein Baum gepflanzt werden“, erklärte der Leiter der Mescheder Filiale.

"Umweltschutz ist immer auch Klimaschutz"

Bei dieser Aktion sind bis heute bereits insgesamt 1,6 Millionen Bäume und Sträucher zusammengekommen. „Die diesjährige Spende hier in Meschede ist nun die vierte größere, die in den letzten zehn bis 15 Jahren hier durchgeführt wurde. Diese Schenkungen zur Aufforstung führen wir etwa seit Kyrill durch“, erklärte Hanfland. Dass in diesem Jahr die Freiflächen, die durch die Borkenkäfer entstanden sind, aufgeforstet werden sollen, sei für den Augenoptikermeister eine logische Konsequenz der Schäden. „Die Borkenkäfer haben richtig zugeschlagen, Riesige Flächen im Wald sind braun.“

Die Schäden durch den Borkenkäfer sind immens.


Die 5000 Buchen werden nun Schritt für Schritt den städtischen Wald ergänzen. „Da Buchen resistent gegen den Borkenkäfer sind und auch nicht viel Feuchtigkeit benötigen, was bei den heißen Sommern wichtig ist, sind sie eine gute Wahl“, so Hanfland, der von weiteren gemeinsamen Baumpflanzaktionen mit der Stadt Meschede ausgeht. 

„Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft“, hob der Augenoptiker auch die Nachhaltigkeit der Aktion hervor. Auch für Bürgermeister Christoph Weber ist dieser Aspekt besonders wichtig. „Umweltschutz ist immer auch Klimaschutz. Und davon profitiert nicht nur unser Stadtforst. Er nutzt allen Bürgerinnen und Bürgern“, so Weber abschließend.

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