Stadtrat debattiert Erweiterung von Feuerwehrhaus sowie Hallen- und Freibad

Finanzierbarkeit vorausgesetzt

Das Feuerwehrgerätehaus in der Fritz-Honsel-Straße soll von 2014 bis 2016 erweitert und umgebaut werden.

Dies beschloss der Stadtrat nach den vorausgegangenen Beratungen im Ausschuss für öffentliche Sicherheit und dem Haupt- und Finanzausschuss am vergangenen Donnerstag ohne weitere Diskussion einstimmig.

„Der Beschluss erfolgt unter der Voraussetzung der Finanzierbarkeit“ heißt es zu den Vorhaben. So sind für die Maßnahmen (im KURIER bereits erläutert) 600.000 Euro im kommenden Jahr, 1,5 Millionen im Jahr 2015 und 700.000 Euro im Jahr 2016 vorgesehen. So wird sich im 50. Jahr nach dem Einzug in die Feuerwehr-Residenz (2015) an der Fritz-Honsel-Straße vermutlich besonders viel tun. Da in der Bürgervertretung nicht alle geplanten Maßnahmen für das „vervollständigte Nutzungskonzept“ – und damit den Umbau des Hallen- und Freibades – fanden, gab es in der Ratssitzung für die Vorhaben zehn Gegenstimmen. Geplant sind für die beiden kommenden Jahre der Umbau einer Fläche zu einem multifunktional nutzbaren, barrierefreien Sport- und Übungsraum sowie die Sanierung/Attraktivitätssteigerung des Saunabereichs: Wobei die Verwaltung in den Beschluss-Entwurf den Hinweis einfügt: „Vorbehaltlich der Detailentscheidungen der anstehenden Haushaltsberatungen.“ So wandte sich Ingrid Völcker (FDP) gegen die kalkulierten 200.000 Euro, die das Nutzungskonzept vorsieht. Und Reinhard Schmidt (SPD) argumentierte: „Es ist nicht Aufgabe der Stadt eine Sauna anzubieten. Zudem gibt es andere Dinge im Stadtgebiet, die gelöst werden müssen.“ (Von Wilfried Gundel, meschede@sauerlandkurier.de)

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