Verwaltung informiert über Thema „Asyl“

Flüchtlingszahl steigt

Im Rahmen der jüngsten Sitzung gab die Verwaltung dem Rat der Stadt Meschede Informationen zum Thema „Asyl“.

Ende März waren demnach in den drei städtischen Übergangsheimen, den Obdachlosenunterkünften sowie in angemieteten und stadteigenen Wohnungen 162 Asylsuchende untergebracht. Vor fünf Monaten wohnten noch 107 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften, weitere in Privatwohnungen.

Aufgrund der weiter steigenden Zuweisungszahlen waren seit Sommer letzten Jahres 75 zusätzliche Unterbringungsplätze geschaffen worden. „Weitere etwa 50 Plätze sind derzeit in der Umsetzung“, informierte die Verwaltung angesichts der stetig steigenden Zuweisungen.

Im Jahr 2012 kamen 23 Personen, im Jahr darauf 59 Personen und im vergangenen Jahr 100 Personen. Und schon bis zum März waren weitere 39 Flüchtlinge nach Meschede gekommen. Die Verwaltung stellt dazu fest: „Sollten nicht ausreichend Unterkünfte zur Verfügung stehen, wird dies nicht zu Zuweisungsstopps durch die Bezirksregierung führen. Die Kommunen stehen hier voll und ganz in der Verpflichtung.“ Dies auch mit Blick darauf, „dass die Zuweisungszahlen des vergangenen Jahres in diesem Jahr nochmals übertroffen werden“.

Das sorgt für deutlich steigende Zahlen auf der Soll-Seite des städtischen Haushalts. Lagen die Jahreskosten 2012 bei 157.845 Euro, stiegen sie im Jahr darauf auf 329.762 Euro und im vergangenen Jahr nach vorläufiger Rechnung auf 590.000 Euro unter Einberechnung der Landesmittel. Die Zuweisungen des Landes beliefen sich 2014 auf 241.107 Euro und betragen für dieses Jahr 576.206 Euro. (Von Wilfried Gundel, meschede@sauerlandkurier.de)

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