Krankheitswelle schlägt auch bei den Schwimmern zu

SSV Frauen steigen ab

SSV Männer- und Frauenmannschaft bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften.

Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften – abgekürzt DMS – in der Südwestfalen- liga – dieser wichtige Mannschaftswettkampf ruft bei den Schwimmern des SSV Meschede seit Jahrzehnten leuchtende Augen hervor.

In diesen Wettkämpfen wird deutlich, in welcher Liga der jeweilige Verein schwimmt. Hier wird aber auch der Schwimmsport als Mannschaftssport sichtbar.

Meschede.

Waren die SSV Schwimmer in früheren Zeiten auf den ersten Plätzen oder im guten Mittelfeld der Liga zu finden, lernten sie bereits im vergangenen Jahr, wie eine Virusinfektion das Ergebnis verändern kann. In diesem Jahr konnten krankheitsbedingt fünf Schwimmer nicht antreten, die als Leistungsträger und Punktelieferanten im Mannschaftsgefüge galten. „Wir mussten vor allem bei den Frauen kurzfristig Strecken umbesetzen und kaum schließbare Lücken anders besetzen, was nicht immer optimal gelang. Dafür ist die Mannschaft über sich selbst hinausgewachsen, was an den Zeiten der einzelnen sichtbar ist. Jeder hat alles – wenn nicht noch mehr – gegeben. Das Mannschaftsgefühl war trotz des Abstiegs super‘“, so Pressesprecher Ulli Haselhoff.

Bei den Männern, die krankheitsbedingt weniger dezimiert waren, starteten Thorstern Bauer, Bastian Drees, Julian Haselhoff, Jakob Igges und Jonas Kuschwald jeweils viermal. Zwei erste Plätze holte Jakob Igges, der über 100 Meter Rücken einen Vereinsrekord schwamm. Einen weiteren ersten Platz belegte Bastian Drees über 200 Meter Lagen.

Während die SSV Männer in der Gesamtwertung Platz 7 belegten, kamen die SSV Frauen auf Platz 9. Auf diesem Abstiegsplatz – die zwei Letztplatzierten steigen ab – finden sie sich im kommenden Jahr in der Bezirksklasse wieder. „Wenn alle gesund und einsatzfähig sind, gehen wir angesichts der Leistungsformate der in diesem Jahr fehlenden Schwimmerinnen von einem zügigen Wieder-Aufstieg aus“, so Ulli Haselhoff.

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