Für Frieden sorgen

Der Schiedsmann versucht als Unparteiischer, Streitigkeiten und Auseinandersetzungen zu schlichten, bevor es zu einem formellen, gerichtlichen Verfahren kommt. Jetzt sucht die Stadt Meschede für den Schiedsamtsbezirk II - dieser umfasst Wennemen, Calle, Wallen, Berge, Grevenstein, Olpe und Freienohl - einen neuen Schiedsmann oder eine Schiedsfrau.

Menschen, die verlernt haben, miteinander zu reden, wieder ins Gespräch zu bringen - das ist die eigentliche Aufgabe einer Schiedsperson. Gerade bei kleineren Rechtsstreitigkeiten ergibt sich so die Möglichkeit, eine Einigung zu erzielen - alle Beteiligten können so mit "erhobenem Kopf" eine Auseinandersetzung beenden.

Bei der Tätigkeit als Schiedsperson handelt es sich um ein Ehrenamt. Der Schiedsmann - oder die Schiedsfrau - wird vom Rat der Stadt Meschede auf fünf Jahre gewählt.

Schiedspersonen erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung von der Stadt Meschede; zudem trägt die Stadt mögliche Sachkosten und stellt auch einen Raum für die Verhandlungen zur Verfügung. Eine Schiedsperson sollte mindestens 30 Jahre und nicht über 70 Jahre alt sein und im Bereich des Schiedsamtsbezirks wohnen.

Die Schiedsperson wird für die Aufgabe geschult und kann an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich zur Wahl stellen möchten, haben bis zum 15. Oktober die Gelegenheit, sich bei der Stadt Meschede, Fachbereich Ordnung, Franz-Stahlmecke-Platz 2, 59872 Meschede, zu bewerben.

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