IMW blickt beim Jahresempfang zurück und voraus

Gemeinsamer Kraftakt

Die Protagonisten des Abends: Bürgermeister Uli Hess, Frank Wrede (Geschäftsführer Bechtle GmbH) und Volker Arens (Vorsitzender der IMW) (v.l). Foto: Andre Sonntag

Es war das letzte Mal, dass Bürgermeister Uli Hess gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft Volker Arens die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Bildung und Kultur zum obligatorischen Jahresempfang in der Mescheder Stadthalle begrüßte. Denn genauso wie die Amtszeit von Bürgermeister Uli Hess im Herbst des Jahres endet, kandidiert auch Volker Arens - bedingt durch seine berufliche Veränderung - nicht mehr für den Vorsitz der IMW.

Beide wünschten sich abschließend, dass ihre Ämter mit würdigen und qualifizierten Nachfolgern besetzt werden. Zu Beginn der offiziellen Begrüßung wurde den Gästen noch einmal das im Mai vergangenen Jahres aufgenommene Tanz-Flashmob-Video von Kirsten Röllecke und der Mescheder Tanzetage zu Pharrell Williams Welthit ‘Happy’ vorgeführt. „Dieses Video zeigt beispielhaft das neue beschwingte Lebensgefühl in Meschede, wozu maßgeblich die baulichen Veränderungen in der Innenstadt beigetragen haben“, freute sich Arens über die im letzten Jahr zum Abschluss gebrachten Regionale-Projekte.

Und auch die Freude sowie ein wenig Genugtuung über den Startschuss am Mescheder Center war dem scheidenden Vorsitzenden anzumerken. „Zuletzt habe ich mich in meiner Kindheit so über einen Bagger und einen solch großen Dreckhaufen gefreut“, so Arens weiter, der gerade in dem Bezug jedoch das alte Mescheder Phänomen – „schon im Vorfeld zu wissen, dass etwas nicht funktioniere oder gelinge“– wiedererkannte. Doch die Mescheder hätten eindeutig Grund zur Zufriedenheit über das Erreichte in den letzten Jahrzehnten.

Während sich das Erscheinungsbild der Stadt in den letzten Jahren positiv verändert hat, sieht Volker Arens jedoch weiterhin Handlungsbedarf in der Fußgängerzone, gerade durch den nun erfolgten Starschuss des Baus am Mescheder Center. „Das Mescheder Center ist wichtig für die Stadt und die Bevölkerung. Es darf jedoch nicht zur einer Insel werden, von wo aus die Besucher der Stadt direkt wieder zurück nach Hause fahren. Ich hoffe daher auf einen gemeinsamen Kraftakt zwischen Immobilieneigentümer und Stadt für einen zusammenhängenden Wirtschaftsstandort“, sagte der Vorsitzende der IMW, der ausdrücklich die tolle Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Stadt und der Interessenverbände erneut lobte.

Es folgte ein Vortrag von Frank Wrede, Geschäftsführer der Bechtle GmbH mit den IT-Systemhäusern in Dortmund und Meschede, zum Thema IT-Sicherheit. Eine Frage, mit der sich auch die Mescheder Wirtschaft befasst, denn der bundesweite Schaden durch IT-Kriminalität wird jährlich auf über 50 Milliarden Euro beziffert. (Von Andre Sonntag, meschede@sauerlandkurier.de)

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