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HSK verteilt Ablehnungsbescheide für 13 Windkraftanlagen

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Düstere Wolken ziehen über einigen geplanten Windkraftprojekten im HSK auf. Foto: Jörg Leske/Archiv
Düstere Wolken ziehen über einigen geplanten Windkraftprojekten im HSK auf. © Jörg Leske/Archiv

Hochsauerland/Meschede/Olsberg. Der Hochsauerlandkreis hat aktuell insgesamt 13 Windkraftanlagen in Meschede und Olsberg nicht genehmigt, weil die beiden Städte das gemeindliche Einvernehmen versagt haben. Die Ablehnungsbescheide wurden Anfang der Woche verschickt. Das teilte der Kreis jetzt in einer Pressemitteilung mit.

Es handelt sich in Meschede um fünf Anlagen in Freienohl-West und um vier Anlagen in Remblinghausen-Süd der Firma ABO Wind AG. Olsberg ist mit vier Anlagen der juwi Energieprojekte GmbH am Mannstein betroffen. Hier wurde der Antrag für eine Anlage vorher zurückgezogen. Das gemeindliche Einvernehmen wurde mit der Begründung versagt, dass beide Städte an anderen Stellen im Stadtgebiet Vorrangzonen ausgewiesen haben. Ohne dieses Einvernehmen kann eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nicht erteilt werden.

Die öffentliche Bekanntmachung der Entscheidung erfolgt am morgigen Donnerstag, 28. Juni, im Amtsblatt des Hochsauerlandkreises und kann ebenfalls unter www.hochsauerlandkreis.de eingesehen werden: Kachel „Bekanntmachungen der Unteren Umweltschutzbehörde und Unteren Bauaufsichtsbehörde“ auf der Startseite.

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