Gerätewagen für Schwaben

Vor der Kulisse des Stuttgarter Schlosses wurden jetzt die ersten der insgesamt 83 Katastrophenschutz-Fahrzeuge übergeben.

Fahrzeugbau Ewers aus Meschede baut zurzeit 83 Katastrophenschutz-Fahrzeuge für das Land Baden-Württemberg. Bis Mitte September werden die neuen "Gerätewagen Sanitätsdienst" an die Hilfsorganisationen übergeben sein

In einer europaweiten Ausschreibung konnte sich Ewers zum wiederholten Mal in Folge durchsetzen und beliefert ? nach NRW ? nun auch das Land Baden-Württemberg mit Katastrophenschutz-Fahrzeugen aus Meschede.

Vor der traumhaften Kulisse des Stuttgarter Schlosses übergab Innenminister Heribert Rech die ersten der insgesamt 83 "Gerätewagen Sanitätsdienst", die mit allem ausgestattet sind, was im Katastrophenfall oder bei Großschadenslagen zu einer medizinischen Erstversorgung benötigt wird.

Neben umfangreichem Sanitätsmaterial sind zwei Beatmungsgeräte und drei automatische externe Defibrillatoren an Bord, sodass im ebenfalls mitgeführten Dauerdruckzelt selbst Schwerstverletzte professionell versorgt werden können.

Bedingt durch die zunehmenden Naturkatastrophen häufen sich die Anfragen nach innovativen Fahrzeugkonzepten. Anlässlich der aktuellen Hochwasserproblematik werden derzeit besonders Geräteanhänger mit technischer Ausstattung für "Taucher", für die "Wasserrettung" sowie für "Strömungsretter" in reißenden Gewässern nachgefragt.

Seit 2003 wurden von Ewers bisher über 750 Katastrophenschutz-Fahrzeuge gebaut: für die Länder NRW und Baden-Württemberg, die Hilfsorganisationen DRK, MHD, JUH und ASB, für die DLRG und das THW, aber auch über Europas Grenzen hinaus: So sind zum Beispiel 25 Fahrzeuge aus dem Sauerland für den Bevölkerungsschutz in Saudi Arabien, Georgien und Indonesien im Einsatz.

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