In Eversberg entsteht eine Großbaustelle

St.-Johannes-Schützen planen Umbau der Schlossberghalle

Die Eversberger Schlossberghalle wird zum Großprojekt für die St.-Johannes Schützenbruderschaft.

Eversberg. Dank guter Vorarbeiten seitens des Vorstandes der St.-Johannes-Schützenbruderschaft konnte Vorsitzender Marcus Plugge in der Generalversammlung die anwesenden Eversberger Schützen überzeugen: Die Schloßberghalle wird umgebaut, um auch für Senioren und Behinderte geeignet zu werden.

Ohne Gegenstimme wurde das vorgelegte Konzept gebilligt, sodass sich die Bruderschaft sowohl arbeitstechnisch als auch finanziell eine Mammutaufgabe vorgenommen hat.

Ziel aller Maßnahmen ist es, die Halle auf dem Schloßberg senioren- und behindertengerecht auszubauen, wie Plugge ausführte: „Aufgrund der demografischen Entwicklung kommen wir da nicht mehr dran vorbei. Nach dem Motto ‘das eine will man, das andere muss man’ ergeben sich dabei eine Fülle von Maßnahmen, die uns vor eine große Herausforderung stellen.“

Die bestehende und nicht mehr zeitgemäße Toilettenanlage im Kellergeschoss des Eingangsbereiches wird komplett geschlossen. Hier werden Duschmöglichkeiten für Vermietungen von Ferienlagern entstehen, auf deren Erlös die Eversberger Schützen dringend angewiesen sind.

Die neue Toilettenanlage wird ebenerdig im bisherigen Lagerraum hinter der Johannes- beziehungsweise Königswand des großen Saales gebaut. Sie wird allen modernen Ansprüchen genügen und vor allem ebenso behindertengerecht gestaltet werden, wie der Nordeingang der Schloßberghalle.

In einem ersten Bauabschnitt wird zunächst neben dem Nordeingang nördlich an die Turnhalle ein neuer Anbau gebaut, in dem die entfallenden aber unbedingt nötigen Lagerräume untergebracht sein werden.

Finanziell werden Kosten von insgesamt rund 125.000 Euro auf den Verein zukommen, davon erhofft man Zirka 45.000 Euro in Eigenleistungen erbringen zu können. Noch handelt es sich um ein Konzept, das nach der positiven Resonanz in dieser Generalversammlung vorangetrieben werden wird, kündigte Marcus Plugge jetzt die weitere Vorgehensweise an. So wird man jetzt in die detailierte Bauplanung und Finanzaufstellung gehen und „das gesamte Vorhaben transparent und offen abwickeln!“ Die Realisierung der Maßnahmen ist für die Jahre 2017 und 2018 angedacht.

Schützenfest und Berg Rockt als Erfolgsgaranten

Vor dem Hintergrund dieses Vorhabens waren die Schützen sowohl mit dem Ablauf und Erlös des letzten Schützenfestes als auch der Berg-rockt-Fete zufrieden, zeigten beide doch aufstrebende Tendenzen. Verständlich, dass die Konzepte dieser beiden Hauptfeste auch für dieses Jahr nicht geändert wurden. Dank der Unterstützung durch den Bergstadt-Verein kann die Kinderunterhaltung zum kommenden Schützenfest wieder kostenfrei angeboten werden.

Erfreulich verliefen die turnusmäßigen Vorstandswahlen, bei denen Adjutant Lars Steinrücken und die Zugführer Magnus Eickelmann und Peter Schmidt in ihren Ämtern bestätigt wurden. Für den ausscheidenden Andreas Batroff wurde Frank Weller zum Stellvertretenden Ersten Zugführer gewählt. Gleich drei neue Zugoffiziere konnten von der Versammlung gewählt werden, es sind Daniel Anders, Marcel Berg und Albert Zeeb. Der neu gegründeten Schießkommission gehören Steffen Bastert, Matthias Lang und Sebastian Wagner an.

Aus den Fähnrichswahlen gingen Rolf Brüggemann als neuer Männerfähnrich und Sascha Engel als neuer Jungmännerfähnrich hervor.

Vor dem Schützenfest steht für die St.-Johannes-Schützenbruderschaft zunächst ein sehr wichtiger Termin an: Am Sonntag, 24. April, sind alle Eversberger Schützen aufgerufen, an der traditionellen Großen Feld- und Flurprozession teilzunehmen.

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