kreuz und quer-Gottesdienste laden zum Gespräch

Große Kreativität

Auch afrikanische Gäste waren schon beim ökumenischen Gottesdienst „kreuz und quer“ in Meschede zu Gast.

Frauen und Männer verschiedener Konfessionen trafen sich vor rund zwei Jahren im Kirchenzentrum, um sich den Fragen von heute zu stellen, über Kirchengrenzen hinweg die christliche Botschaft in die Gegenwart zu buchstabieren und dabei auch Zweifler und Querdenker zu beteiligen. So entstand „kreuz + quer“ – ein offener und kommunikativer Gottesdienst für Suchende.

Meschede.

Das Echo und die Rückmeldung war ermutigend: Schon 17 Mal fand „kreuz + quer“ inzwischen statt, zwischen 70 und 200 Besucher kamen jeweils. Die Kreativität und die Themenvielfalt ist groß. Impulse gab es zum Beispiel durch ein Kunstwerk, eine biblische Geschichte, eine Baumscheibe. Gäste waren unter anderen ein Stadtplaner, eine Mediatorin oder verschiedenste Musikgruppen. Wiederkehrende Elemente sind: Ankommen, Erzählen, Teilen, Aufbrechen.

Oft gibt es eine Zeit der Stille, manchmal eine Phase des Gesprächs untereinander. Immer wird etwas miteinander geteilt: Brot, Früchte oder Saft, in Anlehnung an die Gastmähler, die Jesus in seiner Zeit ohne Blick auf Rang und Herkunft gefeiert hat. Im Anschluss an den etwa einstündigen Gottesdienst besteht Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch.

Das gemeinsame Kirchenzentrum ist für dieses Projekt ein idealer Ort, weil sich hier sakraler und säkularer Raum unter einem Dach befinden. Auch in diesem Jahr sind zehn „kreuz + quer“-Gottesdienste geplant, jeweils am vierten Samstag des Monats um 18 Uhr. Der Juni und Dezember sind ausgespart zugunsten des ökumenischen Pfingstmontagsgebets beziehungsweise der Jahresabschlussandacht.

Weitere Informationen und eine E-Mail-Adresse für Interessierte und Kommentare finden Interessierte unter www.kreuzundquer-meschede.de. Die ökumenische Vorbereitungsgruppe ist offen für alle, die sich beteiligen möchten, auch wenn es nur sporadisch ist. Zum Beispiel wird im Februar ein Frauenchorprojekt den Gottesdienst mitgestalten, im März eine Gruppe aramäischer Christen. In der zweiten Jahreshälfte werden sowohl eine Hebamme als auch Menschen aus der Palliativbegleitung zu Gast sein.

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