Typisch Mädchen? Typisch Junge?

Gründerin Dr. Stevie Schmiedel ist zu Gast in der Mescheder Alten Synagoge

+
Stevie Schmiedel möchte gegen geschlechtsspezifisches Marketing sensibilisieren.

Meschede - Wie Vermarktungsstrategien das Geschlechterbild von Kindern beeinflussen, das vermittelt anschaulich Dr. Stevie Meriel Schmiedel, Gründerin und Geschäftsführerin von Pinkstinks Germany, bei der Veranstaltung „Typisch Mädchen? Typisch Junge?“ am kommenden Mittwoch, 6. November, um 18.30 Uhr im Bürgerzentrum Alte Synagoge (Kampstraße) in Meschede.

Pinkstinks ist eine Organisation gegen Alltagsseximus. Stevie Schmiedel möchte mit ihrem Vortrag gegen geschlechtsspezifisches Marketing sensibilisieren. 

„Soll es für einen Jungen oder ein Mädchen sein?“ – vielleicht eine der häufigsten Fragen in Kinder- und Spielzeugläden. Nur das Alter scheint beim Einkauf von Kindersachen noch wichtiger, doch trennen auch Jungen und Mädchen Welten beziehungsweise Abteilungen. Kinderzimmer weichen vielerorts Jungen- und Mädchenzimmern, himmelblau oder rosarot, voll Spielzeug und Kleidung, das dem eigenen Geschlecht entspricht – oder vielmehr dem, was sich Hersteller darunter vorstellen.

Beim anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Barbara Hönsch von der Frauenberatungsstelle Meschede, Cornelia Homfeldt von der Agentur für Arbeit Meschede-Soest, Willemein De Rudder von der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Caritas sowie Erzieher Moritz Koch, wie Geschlechterbilder Kindheit und Erwachsenenleben prägen. 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Frauenberatungsstelle Meschede, der Gleichstellungsstelle der Kreis- und Hochschulstadt Meschede und der Gleichstellungsstelle des Hochsauerlandkreises. Der Eintritt ist frei.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare