Gürtel für Behinderten-Sportler

Die Judo-Gruppe im enjoy nach der Gürtelprüfung, links Fachübungsleiter Peter Habel, rechts Dr. Wolfgang Janko. Foto: SK

Zwei Jahre Training mit Peter Habel im "enjoy" zahlte sich aus

[IMGZOOM=import/bilder/R52-HS77335.jpg][/IMGZOOM] Meschede. (SK)

Ihre Gürtelprüfung im Judo haben die Behinderten-Sportler Hans Rütten (gelb-orange Gürtel), Mona Unger und Jessica Koch (weiß-gelber Gürtel) sowie Jürgen Hundemer (gelber Gürtel) bestanden. Vor der Gürtelprüfung im Judo stand für die Mitglieder des Behinderten-Sportvereins Meschede zunächst zwei Jahre lang ein wöchentliches Training unter der Leitung von Übungsleiter Peter Habel an. Jeden Mittwoch finden im Fitnesscenter "enjoy" in Wehrstapel die Übungsstunden statt.

Aus einem Sozialfonds unterstützt das "enjoy" diese Gruppe von Behinderten-Sportlern. Peter Habel hat die BSNW-Fachübungsleiterlizenz "geistige Behinderung". Judo bedeutet im japanischen "sanfter Weg". Judo ist nicht ausschließlich ein Weg der Leibesertüchtigung, sondern darüber hinaus dient es der persönlichen Entwicklung. Gegenseitiges Helfen und Verstehen und der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist können den behinderten Sportlern durch die Bewegung helfen.

Der Landesbeauftragte für Judo des Behinderten-Sportverbandes NW, Dr. Wolfgang Janko (Essen), kam jetzt persönlich zur Abnahme der Gürtelprüfungen. Dr. Janko ist Träger des 6. Dan (Meistergürtel), einer der höchsten Dan-Träger Deutschlands, und hat sich um den Aufbau der Gruppen "Judo mit Behinderten" sehr stark eingesetzt. In der zweistündigen Prüfung mussten die Judokas die komplette Fallschule vorwärts, seitlich und rückwärts, mehrere Würfe und vier Haltegriffe mit Befreiungstechniken vorführen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare