Haus zum Abbrennen

Das 'Abbruchhaus' in Heinrichsthal bietet für die heimische Feuerwehr ideale Bedingungen für realistische Übungen.

Dichte Rauchschwaden standen über dem Doppelhaus Nummer 40 bis 42 in der Heinrichsthaler Straße. Qualm drang aus den Fenstern. Suchscheinwerfer leuchteten das Gelände aus und Blaulicht sicherte Einsatzfahrzeuge ab. Die Feuerwehr hatte mit dem ehemaligen Wohnhaus Ewerdwalbesloh ein Haus zum Üben zur Verfügung gestellt bekommen. Das nicht alltägliche Übungsobjekt wurde der Feuerwehr bis zum Abbruch von der Besitzerin bis Mitte Februar überlassen. Mehrmals in der Woche rückte jetzt die Feuerwehr seit Anfang Januar abends zu diesem Objekt aus, bis die Abrissbagger kommen. Das Arbeiten mit der Drehleiter, Steckleitern und das Vorgehen bei Bränden in geschlossenen Räumen in verschiedenen Geschossen kann hier unter realen Bedingungen geübt werden.

"Der Vorteil eines solchen Übungsobjektes ist, dass wir, wie im Einsatz, keine Rücksicht auf Einrichtungsgegenstände und auf Gebäudeschäden nehmen müssen", so Übungsleiter Dirk Schulz.

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