Generationen in Bewegung bringen

Am Henne-Boulevard in Meschede entsteht ein neuer Outdoor-Fitnesspark

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Die Geräte für Jedermann sollen rund 30.000 Euro kosten und noch in diesem Herbst am Henne-Boulevard aufgestellt werden.

Meschede – Wie gut ein Spaziergang auf dem Henneboulevard entlang der renaturierten, oberen Henne der Seele tut, weiß jeder, der in dem idyllisch gelegenen Stück Natur schon unterwegs war. Und künftig wird der Henneboulevard hier auch dem Körper gut tun: Noch in diesem Herbst soll entlang des Abschnitts zwischen Schule unter dem Regenbogen und Himmelstreppe ein Outdoor-Fitnesspark entstehen.

An sieben Stationen wird dann in einem 240 Meter langen Grünstreifen entlang des Henneboulevards das Motto gelten: „Alle Generationen und Gruppen in Bewegung bringen“. Das jedenfalls ist der Titel, den die Bürgerstiftung Meschede dem Projekt gegeben hat. Die Bürgerstiftung Meschede ist an die Kreis- und Hochschulstadt Meschede herangetreten, um mit diesem Highlight den Henneboulevard noch attraktiver zu machen. Jetzt sind im Technischen Rathaus der Stadt Meschede die Verträge zwischen Bürgerstiftung, Stadt Meschede und Grundstückseigentümern unterzeichnet worden, um das Vorhaben in die Tat umsetzen zu können.

Nutzer aller Altersklassen können sich dann an Bein-, Ganzkörper- und Duplex Schultertrainer, an Gleichgewichts-, Armzug-Liegestütz- und Rückentrainer sowie Rudertrainer sportlich betätigen. Jedes Fitnessgerät erhält zusätzlich eine graphisch gestaltete Übungsanleitung und Sicherheitshinweise. Der Standort sei ideal, freut sich Jürgen Dörner, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung: „Der Henneboulevard wird nicht nur in den Sommermonaten, sondern ganzjährig von Familien, Spaziergängern und Joggern sehr gut angenommen.“

Der Vertrag für den Fitnesspark ist unterzeichnet: (vorne v.li.) Grundstückseigentümer Heide Maria Dickel und Matthias Lakämper sowie Jürgen Dörner, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, mit (hinten v.li.) Bernhard Kramer, Heinz Hiegemann und Klaus Wahle von der Stadt Meschede.

Konkret sollen die geplanten Geräte rund 30.000 Euro kosten. 40 Prozent dieser Kosten werden von der Mescheder Bürgerstiftung getragen. Die restlichen 60 Prozent werden über Mittel der Städtebauförderung finanziert. Ein entsprechender Antrag wurde durch die Stadt Meschede bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt.

Der Integrierte Baubetriebshof (IBB) der Stadt Meschede übernimmt das Herrichten der Aufstellflächen sowie das Aufstellen der Stationen. Um auch optisch eine Abgrenzung zur benachbarten, landwirtschaftlich genutzten Fläche zu schaffen, wird zudem ein rund 80 Zentimeter hoher Wildzaun errichtet, der in Teilabschnitten begrünt wird.

Der Outdoor-Fitnesspark ist das erste Projekt, das aus dem 2018 aufgestellten städtebaulichen Entwicklungskonzept für die Innenstadt abgeleitet wird. Bürgermeister Christoph Weber freut sich über die Zusammenarbeit mit den Bürgerstiftung. Der Henneboulevard sei im Bereich der oberen Henne schon jetzt ein beliebter Wander- und Erholungsbereich in direkter Nachbarschaft zur Innenstadt: „Durch den geplanten Outdoor-Fitnesspark wird unser Henneboulevard nun noch weiter aufgewertet.“

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