1. SauerlandKurier
  2. HSK
  3. Meschede

HSK-Polizei warnt vor Taschendiebstahl: Jeder kann Opfer werden

Erstellt:

Kommentare

null
„Tragen Sie Hand- oder Umhängetasche stets verschlossen unter dem Arm geklemmt und mit dem Verschluss zum Körper“, rät die Polizei. © Polizei

Hochsauerland. Leider schlagen auch im Sauerland immer wieder Taschendiebe zu. So wurden der Polizei 2016 insgesamt 178 Taschendiebstähle gemeldet. Die Polizei weiß: Der beste Schutz gegen die Diebe ist die Prävention.

„Knapp über 100 Euro haben mich die Ersatzausweise gekostet“ ärgert sich Herrmann D. „und das zusätzlich zum Verlust der hochwertigen Designergeldbörse mit 75 Euro Bargeld. Nach dem Diebstahl fühle ich mich nun zum zweiten Mal als Geschädigter“ seufzt der Bestohlene.

Überall da, wo viele Menschen zusammenkommen und Gedränge herrscht, finden Taschendiebe ihre Opfer. Das geschieht vorzugsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen, in Fußgängerzonen oder auf Volksfesten. Opfer von Taschendiebstählen verlieren mehr als nur ihr Geld. Ausweise und Schlüssel wieder zu beschaffen ist sehr aufwändig und teuer. Sensible Daten und persönliche Fotos im Smartphone fallen in unbekannte Hände. Im schlimmsten Fall wird das Konto leer geräumt.

Die Tricks der Taschendiebe

Die Trickdiebe gehen meist arbeitsteilig in Teams vor. Oft lenken sie die Opfer ab, indem ein Täter einen „Stau“ im Gedränge provoziert, die Opfer scheinbar unabsichtlich anrempelt oder etwa nach der Uhrzeit, dem Weg oder

Die Statistik zeigt, dass fast 70 Prozent der Langfinger zu den Erwachsenen ab 21 Jahre zählen. Fotos: Polizei
Die Statistik zeigt, dass fast 70 Prozent der Langfinger zu den Erwachsenen ab 21 Jahre zählen. © Polizei

ähnlichem fragt. Ein Mittäter nimmt die Geldbörse oder das Handy aus den Taschen der Opfer und verschwindet unauffällig. Auch Kunden, die in Geschäften arglos Waren betrachten, Kleidung anprobieren oder ihre Einkäufe erledigen, sind beliebte Opfer. So war es auch bei Herrmann D. „Beim Einsteigen in den Zug wurde ich plötzlich angerempelt.“

Das Konzept der Diebe: Nicht auffallen und unerkannt entkommen

Für die Polizei gestalten sich die Ermittlungen in der Regel schwierig. Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt und festgehalten, sind sie oft kaum ausfindig zu machen – zumal die Opfer erst später den Verlust bemerken und keine Beschreibung der Täter geben können. Deshalb erklärte auch Kriminalhauptkommissar O. Milhoff von der Kriminalprävention: „Prävention ist das beste Mittel gegen Taschendiebstahl!“

Der Hauptkommissar rät

null

Auch interessant

Kommentare