Achte Kinder-Uni weckt Interesse für Natur und Technik

„Ingenieure der Zukunft“

MdL Klaus Kaiser machte sich vor Ort selbst ein Bild von der Begeisterung der Kinder für die Technik. Foto: C. Metten

Die Verknüpfung von Natur und Technik steht im Mittelpunkt der achten Kinder-Uni, die in dieser Woche an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede eröffnet wurde.

Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis dreizehn Jahren bekommen im Rahmen dieser Veranstaltung die Möglichkeit, sich mit Technik auseinanderzusetzen und als kleine Forscher selber hautnah an Schaltkästen zu arbeiten. Bereits im vierten Jahr lernen die Jungen und Mädchen in der Kinder-Uni wie eine Schaltstelle funktioniert, wie man mit einem Lötkolben umgeht oder wie ein Radio gebaut wird. Die ehrenamtlich geführten Projekte lassen die Kinder in die Welt der Erwachsenen hineinschnuppern, verknüpfen Theorie und Praxis miteinander und wecken das Interesse für Natur und Technik.

„Der praktische und lebensnahe Ansatz trägt sicherlich dazu bei, dass sich die Jugendlichen mehr mit den Fächern Mathematik, Informatik, Physik und Chemie auseinandersetzen. Diese Begeisterung kann dazu führen, dass sie ihr Interesse zum Beruf machen und die Ingenieure der Zukunft werden“, so MdL Klaus Kaiser (CDU) im Rahmen der Eröffnung.

Und dass an der Kinder-Uni das Interesse für technische Berufe geweckt wird, zeigen neben den Projektkursen unter anderem Kooperationen mit Unternehmen und Angebote für Kindergärten und Grundschulen. Vier spannende und interessante Vorträge aus der Welt der Wissenschaft und Technik vervielfältigen im Februar das umfassende Angebot. Zweistündige Vorlesungen über „Tourismus und Reisen – Was passiert, wenn wir in den Urlaub fahren?“, „Reiseziel: Ferne Welten – Wie erforscht man den Mars?“, „Technik gestern-heute-morgen – Erfindungen, die die Welt verändern“ und „Wie kann man mit Musik ein Glas zerspringen lassen?“ wecken zusätzlich die Begeisterung der Kinder für die technischen Berufe.

Zdi, „Zukunft durch Innovation“, unterstützt diese Projekte und ist mit rund 2.600 Partnern aus Wirtschaft und Schule das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses. „Man muss viel tun um Fachkräfte zu bekommen. Zdi ist ein guter Ansatz, um Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Gerade hier in der ländlichen Region ist es wichtig zu fördern und die Vernetzung voranzutreiben“, erklärte der Landtagsabgeordnete Kaiser. (Von Claudia Metten, meschede@sauerlandkurier.de)

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