Olympia-Flair am Hennesee

ITH-Hennesee-Triathlon verzeichnet in der zehnten Auflage Rekordzahlen

Der Beste der Besten: Nils Reckemeier von Hannover 96 siegt in der Olympischen Distanz. Fotos: Claudia Metten
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Der Beste der Besten: Nils Reckemeier von Hannover 96 siegt in der Olympischen Distanz.

Meschede/Hochsauerland. Beliebt war er schon immer, der bis über die Grenzen Nordrhein-Westfalens bekannte ITH-Hennesee-Triathlon in der Mielinghauser Badebucht. In diesem Jahr erreichte das sportliche Event am Hennesee jedoch Rekordzahlen. Erstmalig gingen bei der inzwischen zehnten Auflage und somit einem kleinen Jubiläum vor malerischer Kulisse am Samstag knapp 350 Sportler an den Start, um sich in den drei Disziplinen Schwimmen, Laufen und Fahrradfahren zu messen.

Neben den sportlichen Höchstleistungen durfte aber auch die gute Laune bei den Teilnehmern nicht zu kurz kommen.

Ausrichter der beliebten Veranstaltung, die ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt Meschede ist, waren wie bereits in den Jahren zuvor der TriFun Hennesee, die ITH Schraubtechnik GmbH und das Stadtmarketing Meschede. Pünktlich um elf Uhr fiel dann auch der Startschuss vor den Toren Meschedes und insgesamt 32 Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 15 Jahren gingen in der Disziplin Schüler- und Jugendtriathlon an den Start. Zwei Stunden später bewiesen bei sommerlichen Temperaturen 188 Triathleten im Alter von 16 bis 80 Jahren, dass sie die Ausdauersportart in der Volksdistanz bewältigen konnten.

Einer noch größeren Herausforderung stellten sich zuvor insgesamt 100 Sportler der Altersklasse von 18 bis 74 Jahren. Für die Ausdauerathleten galt es unter hervorragenden Bedingungen die Olympische Distanz zu bewältigen und ihr Können und Durchhaltevermögen unter Beweis zu stellen. In der Sprintdistanz, an der 21 Sportler teilnahmen, lag der Altersdurchschnitt zwischen 16 und 64 Jahren.

10. ITH-Hennesee-Triathlon

10. ITH-Hennesee-Triathlon

Für die kleineren Teilnehmer (18 Jungen und 14 Mädchen) galt es, 200 Meter zu schwimmen, fünf Kilometer mit dem Rad zu fahren und einen Kilometer zu laufen. Bei den Mädchen belegte Emeli Schenker vom SC Hellweg Werl Platz eins in einer Gesamtzeit von 22:58 Minuten. Bei den Jungen sicherte sich Florian Bode vom Verein Wasser und Freizeit Münster in einer Zeit von 19:37 Minuten den Platz auf dem obersten Podest.

Ein echter Kraftakt für alle Athleten

Die Volksdistanz, also 500 Meter schwimmen, 20 Kilometer mit dem Rad durch die bergige als auch kurvenreiche Landschaft des Sauerlandes zu fahren und insgesamt fünf Kilometer zu laufen, forderte so manchem Sportler ein Höchstmaß an Einsatz und Kraft ab. Auf dieser Distanz siegte bei den Damen schließlich Kathrin Quast vom Dlc Aachen in einer Zeit von 1:12:08 Stunden. Bei den Herren siegte mit 1:04:56 Stunden Torsten Selker vom Tri-Sport-Team TV Werl. Überaus kräftezehrend für die Teilnehmer verlief die Olympische Distanz bei der es galt, 1.500 Meter zu schwimmen, 44 Kilometer mit dem Rad zu fahren sowie anschließend noch zehn Kilometer zu laufen. Sieger mit einer hervorragenden Zeit von 2:18:58 Stunden wurde Nils Reckemeier von Hannover 96. Bei den Damen gewann Raphaela Schmitten vom SV Würzburg 05 die Olympische Distanz. Sie sicherte sich mit 2:36:33 Stunden Platz eins.

In der Sprintdistanz, in der es galt 200 Meter zu schwimmen, 20 Kilometer zu radeln und fünf Kilometer zu laufen, siegte Stefan Theine vom SC Siedlinghausen mit einer Zeit von 1:04:46 Stunden. Lara Belke vom SSF Bonn gewann bei den Damen mit 1:07:38 Stunden.

Bei der Volksdistanz Staffel landete das Team Premium mit 1:03:44 Stunden ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Info: Alle Infos und Ergebnisse gibt es hier. 

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