Jede Spende zählt

Nicht einfach wegsehen, wenn Menschen in Not sind. Sich für andere einsetzen. Darum geht es beim gemeinsamen Hungermarsch der Don-Bosco-Grundschule Wennemen und der Konrad-Adenauer-Schule Freienohl.

"Diese Haltung bei jungen Menschen zu fördern, ist ein wichtiges Erziehungsziel der Schule", erklärt Schulleiterin Mechthild Lux, warum sie und ihre Kollegen auf die Idee kamen, einen Hungermarsch zu organisieren.

Und ein Partner für diese "Wanderung für die gute Sache" war schnell gefunden: Die Freienohler Hauptschule war von der geplanten Veranstaltung sofort begeistert und schloss sich den Wennemern an. "Soziales Lernen nimmt bei uns einen hohen Stellenwert ein", sagt Rektor Detlev Pecko. "Und zudem pflegen wir seit Jahren einen sehr guten Kontakt zu den Grundschulen", so Pecko weiter.

In der Woche vor den Osterferien startet die Wanderung der jungen Menschen an der Konrad-Adenauer-Schule.

Zwischenstopp mit Frühstück, Wanderliedern und Reisesegen ist in Wennemen, ehe es dann zurück nach Freienohl geht.

Wer die Schüler bei ihrem Hungermarsch mit einer Geldspende unterstützen möchte, kann sich bis zum 24. März in einer der beiden Schulen oder im Pfarrbüro der St.-Nikolaus-Kirchengemeinde melden.

Etwas gegen Hunger in der Welt tun

Jede kleine Spende zählt. Das Geld ist in jedem Fall gut angelegt: Mit dem Erlös möchte die Don-Bosco-Schule etwas gegen den Hunger in der Welt tun. Unterstützt wird die Arbeit von Pater Airton in Arcoverde (Brasilien). Erst im vergangenen Sommer hat sein Bruder Wellington den Kindern der Schule über die Situation in Arcoverde erzählt. Schnell wurde allen Kindern klar, wie wichtig die Hilfe ist. Jeder Euro schenkt den Menschen in der Müllstraße Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

"Wir unterstützen seit einigen Jahren das Caritas-Babyhospital in Bethlehem", erklärt Religionslehrerin Barbara Pasternak von der Freienohler Hauptschule. "Den Ärzten und Schwestern ist es egal, welcher Rasse oder Religion Kinder angehören. Und sie werden auch nicht gefragt, ob sie das nötige Geld für Medikamente und Operationen aufbringen können", ergänzt die Pädagogin.

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