Jeremias Klagelieder

Er präsentiert mit dem 'Cavalieri-Ensemble' einen Meilenstein der Musikgeschichte: Georg Poplutz (Tenor).

Eine sensationelle musikalische Wiederentdeckung erwartet das Publikum am heutigen Sonntag, wenn das Cavalieri-Ensemble in der Pfarrkirche St. Walburga die "Lamentationes Hieremiae Prophetae" von Emilio de Cavalieri spielt.

Das im Jahr 1600 komponierte Werk galt lange als verschollen und wurde erst kürzlich wiederentdeckt. Musiker und Wissenschaftler werten das Stück aufgrund seiner herausragenden musikalischen Neuerungen in der Kirchenmusik als Meilenstein in der Musikgeschichte.

Cavalieri komponierte zwei Fassungen, die innerhalb von nur einem Jahr zur Uraufführung kamen. Das Werk, welches am Sonntag in der späteren Fassung zu hören sein wird, umfasst die Klagelieder des Propheten Jeremias und berichtet vom Fall Jerusalems und der Zerstörung des Tempels 586 v. Chr.

Zur Aufführung gebracht wird das Werk durch das Cavalieri-Ensemble, das sich aus national und international angesehenen Gesangs- und Instrumentalsolisten zusammensetzt. Zum Ensemble gehören: Ruth Theresa Fiedler (Sopran), Johann Moritz von Cube (Alt), Georg Poplutz und Nils Giebelhausen (Tenor), Dominik Wörner (Bass), Juliane Laake (Gambe), Simon Linné (Chitarrone), Mark Ehlert (Orgel/Continuo). Konzertbeginn ist um 20 Uhr. Karten kosten 15 Euro und sind an der Abendkasse erhältlich.

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