Geringer Aufwand, schnelle Umsetzung

Jetzt bewerben: Leader-Region „4 Mitten im Sauerland“ ruft Regionalbudget 2021 aus

19 Kleinprojekte konnten im vergangenen Jahr von Antragstellern mit fast 200.000 Euro durch den Leader-Topf gefördert werden.
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19 Kleinprojekte konnten im vergangenen Jahr von Antragstellern mit fast 200.000 Euro durch den Leader-Topf gefördert werden.

Neues Jahr – neues Geld: Vereine, Einrichtungen und Private können bis zum 4. März erneut Förderanträge für Kleinprojekte bis 20.000 Euro Gesamtkosten bei der Leader-Region „4 mitten im Sauerland“ einreichen. Unterstützt werden vor allem investive Maßnahmen und Anschaffungen mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent. Im vergangenen Jahr konnten so bereits 19 Projekte von Antragstellern mit fast 200.000 Euro gefördert werden.

Meschede/Bestwig – Das Regionalbudget ist ein Förderprogramm vorrangig für Vereine, das Bund und Land in Ergänzung zur bestehenden Leader-Projekt-Förderung als Bonus zur Verfügung stellen. Es gilt für kleinere Maßnahmen, an der Zuwendung sind die Bundesrepublik Deutschland sowie das Land Nordrhein-Westfalen über den Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) mit 90 Prozent beteiligt, 10 Prozent der Förderung stammen zusätzlich aus Mitteln des Leader-Vereins und werden in der Region „4 mitten im Sauerland“ somit von der Städten Meschede und Schmallenberg sowie den Gemeinden Bestwig und Eslohe getragen.

Regionalbudget ein voller Erfolg

„Das Regionalbudget war 2020 ein voller Erfolg“, berichtet Regionalmanagerin Miriam Schulte-Remmert, die das Förderprogramm für die Kleinprojekte als Ansprechpartner für die vier Kommunen abwickelt. „Für die Antragsteller ist der Aufwand verhältnismäßig gering, der Fördersatz mit 80 Prozent angenehm hoch und die Umsetzung aufgrund des Umfangs der Projekte schnell machbar.“

Die Spielregeln für die Teilnahme am Förderprogramm sind überschaubar: Wer auf die Förderung zugreifen möchte, muss sich bewerben. Dazu muss ein Förderantrag an das Regionalmanagement der Leader-Region im Bewerbungszeitraum gerichtet werden. Einzelne Projekte dürfen insgesamt nicht mehr als 20.000 Euro brutto kosten und sollten vor allem investiv sein. Aus allen bis zum 4. März eingegangenen Anträgen wählt die Leader-Region dann die besten aus – denn das Gesamtbudget im Förderprogramm ist begrenzt. Gehen mehr Anträge ein als Budget vorhanden ist, muss eine qualitative Auswahl stattfinden.

Benefit für Region soll möglichst groß sein

„Wir denken bei den Kleinprojekten vor allem an wichtige Anschaffungen, z.B. für Vereine oder andere Einrichtungen mit einem gewissen öffentlichen Anspruch“, beschreibt Miriam Schulte-Remmert die Ideen, die sie erwartet.

In jedem Falle sei es wichtig, dass der Benefit für die Region und ihre Menschen möglichst groß sei. Die Projekte, die den Zuschlag schließlich erhalten, können voraussichtlich ab April in die Umsetzung gehen und müssen bis Mitte November umgesetzt und abgeschlossen werden. Gefördert werden die Maßnahmen mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, also maximal 16.000 Euro. Die restlichen Mittel müssen die Antragsteller als Eigenmittel aufbringen. Die Förderung erfolgt nach dem Erstattungsprinzip, die Projektkosten müssen von den Antragstellern also zunächst vorfinanziert werden.

Videokonferenz am 21. Januar

Alle Informationen, Förderbedingungen und Fristen finden Interessierte im Internet unter www.leader-sauerland.de. Außerdem bietet das Regionalmanagement einen digitalen Beratungstermin an, bei dem die Antragstellung erläutert wird und Fragen zum Prozedere gestellt werden können. Dieser Termin findet am 21. Januar um 18.30 Uhr als Videokonferenz statt. Da es sich um eine Bedarfsveranstaltung handelt, ist eine Anmeldung per E-Mail beim Regionalmanagement bis spätestens zum 20. Januar erforderlich (info@leader-sauerland.de). Angemeldete erhalten dann einen Einladungslink.

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