Digitales Wissen im 1:1 Unterricht 

JuleA startet an der St.-Walburga-Realschule in Meschede

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Die Verantwortlichen, die Schüler-Lehrer und die Senior-Schüler freuen sich auf die spannende JuleA-Zeit.

Meschede. „Wir lernen nicht mit Schaum vor dem Mund“ – diese einprägsamen Worte gab Wolfgang Rochna, seniorTrainer des Erfolgsprojekts JuleA (Jung lehr Alt), am Donnerstag allen Senior-Schülern und Schüler-Lehrern zum Start des Projekts an der St.-Walburga-Realschule Meschede mit auf den Weg.

Damit rief er zu einer lockeren Lernatmosphäre und zu einer Begegnung auf Augenhöhe auf. Den ersten Kontakt zur St.-Walburga-Realschule knüpfte dabei der Seniorenbeirat Meschede. "Die Schüler-Lehrer lernen den Respekt vor dem Alter und die Senior-Schüler lernen den Respekt vor der Jugend. Das finde ich so toll an dem Projekt",betonte Stefanie Schmidt als Vertreterin des Seniorenbeirats im Rahmen den Projektstarts. Die St.-Walburga-Realschule ist der zweite Standort in Meschede.Im März hatte das Projekt bereits an der Realschule der Stadt Meschede begonnen

Keine Null-Bock-Generation

Insgesamt 14 Lernpaare werden sich nun in acht Schulstunden mit den Interessenschwerpunkte Smartphone, Tablet und PC beschäftigen. Das digitale Wissen wird dabei im 1:1 Unterricht vermittelt. Die Schüler werden am Ende des Projekts zertifiziert. 

"Daher auch mein Appell an die Senior-Schüler. Bitte brechen Sie das Projekt nicht ab. Dann wird der betroffenene Schüler nämlich nicht ausgezeichnet." Die teilnehmenden Realschüler erhalten neben einem positiven Nachweis im Schulzeugnis auch noch den NRW Nachweis, der sich laut Rochna "den Unterschied bei einer Bewerbung machen kann". 

Die Übergabe ist in der Woche vor Weihnachten geplant. "Die Schüler sind wirklich motiviert und wollen sich einbringen. Von einer Null-Bock-Generation ist da nun wirklich nichts zu erkennen", so Rochna. 

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