Kampf gegen die Kippe: Initiativgruppe schafft in Meschede 30 Ascher an

Der erste Ascher hängt und kann genutzt werden. Weitere werden an den Baumschutzgittern in der Ruhrstraße zu finden sein.
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Der erste Ascher hängt und kann genutzt werden. Weitere werden an den Baumschutzgittern in der Ruhrstraße zu finden sein.

Große Freude bei der Initiativgruppe „Unsere Bitte – keine Kippe“, die sich seit knapp einem Jahr für das Sammeln, Entsorgen und Recyceln von Zigarettenkippen einsetzt. Durch die Zuteilung von Projektfördermitteln und die Unterstützung verschiedener Geldgeber konnten insgesamt 30 Ascher angeschafft werden, die jetzt zeitnah und mit Hilfe des städtischen Bauhofes in der Fußgängerzone angebracht werden.

Meschede - Dabei zählt jede Kippe, die hier landet. Denn es kommt nicht nur der Sauberkeit der Kreis- und Hochschulstadt sowie der Umwelt insgesamt zugute, wenn die hochgiftigen Kippen nicht mehr achtlos entsorgt werden, sondern der Inhalt dieser Ascher kann recycelt werden. Sie werden etwa zu Zaunpfählen, Parkbänken und Taschenaschenbechern.

Infostand am 20. Oktober mit Plastiksäule

Eine spannende Sache, die jetzt neue Unterstützung braucht – nämlich von den Raucherinnen und Raucher, die bereit sind, ein paar Schritte zu gehen und ihre Kippe zu „spenden“. „An dieser Stelle ist es so einfach die Umwelt zu schützen“ sind die Projektverantwortlichen überzeugt.

Öffentliche Aufmerksamkeit bekommen dieses Projekt und vor allen Dingen die neuen Ascher nochmal am kommenden Dienstag, 20. Oktober, wenn zwischen 10 und 12 Uhr an einem Info-Stand Ecke Von-Stephan-Straße/ Ruhrstraße eine Plastiksäule mit Zigarettenkippen gefüllt werden soll. Wer mag, ist herzlich dazu eingeladen mit zu sammeln: vor der eigenen Haustür, im eigenen Haushalt, im Ladenlokal, in den Büroräumen, im Gastronomiebetrieb, in der Firma, in den Schulen und die Erträge an diesem Tag zu entleeren. Und damit einfach ein Zeichen zu setzen, dass wirklich jede Kippe zählt.

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