IBB Meschede ist startklar für den Winterdienst

Keine Angst vor Salzmangel

Das Salzlager ist gefüllt, der Winter kann kommen, sagt Bauhofleiter Marc Böhm.

Der Integrierte Baubetriebshof (IBB) der Stadt Meschede ist bestens gerüstet für Eis und Schnee. Die Räumfahrzeuge sind startklar. „Das Salzlager ist randvoll gefüllt“, sagt Bauhofleiter Marc Böhm.

700 Tonnen Streusalz liegen in der Salzhalle auf dem Bauhof in Enste bereit. „Das ist genug für einen ganz normalen Winter“, erklärt er.

Meschede.

700 bis 800 Tonnen verbraucht der Winterdienst im Durchschnitt. Winter wie der letzte, der „überdurchschnittlich lang war und für eine recht hohe Zahl an Einsatztagen“ sorgte, fallen da natürlich aus dem Rahmen: „Im Winter 2012/13 haben wir 1100 Tonnen verbraucht“, erinnert sich Marc Böhm.

Die Prognose klinge eher nach einem „normalen Winter“, so der Bauhofleiter. Sollte es dennoch eisiger und schneereicher als erwartet kommen, hat er keine Angst vor Salzmangel: 2011 wurde die Salzhalle als Konsequenz aus den Lieferengpässen im Winter 2010/11 von 450 auf 700 Tonnen Fassungsvermögen erweitert. „Dadurch haben wir mehr Luft bei der Bestellung“, erläutert Marc Böhm. Sieht er, dass nur noch 100 bis 200 Tonnen Streusalz im Lager sind, bestellt er nach.

Vier Großfahrzeuge räumen in der Stadt Meschede die Straßen.

Winterdienst von 5 bis 22 Uhr

Sechs Klein-Trecker befreien Gehwege und Fußwege von Eis und Schnee.

Vier Lohnunternehmer sind im Einsatz. In zwölf Revieren wird – etwa vor öffentlichen Gebäuden – von Hand geschoben und gestreut. 38 Mitarbeiter plus Lohnunternehmen kümmern sich um den Winterdienst täglich zwischen 5 und 22 Uhr.

Im Regelfall sind die Schneeräumer vom 1. November bis 31. März dienstbereit. Es sei denn, der Winter ist hartnäckig und bleibt – wie in diesem Jahr – noch ein paar Wochen länger.

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