Keine Nachwuchssorgen

Zahlreiche Feuerwehrehrenzeichen in Gold (35 Dienstjahre) und Silber (25 Dienstjahre) konnten bei der Jahresdienstbesprechung verliehen werden. Fotos: Günter Pieper

Zahlreiche hohe Ehrungen, Beförderungen sowie Bestellungen konnten GemeindeBrandmeister Achim Stracke und Bürgermeister Dietmar Heß bei der Jahresdienstbesprechung der freiwilligen Feuerwehr Finnentrop am Samstagabend in der Schönholthauser Schützenhalle aussprechen. Die Feuerwehr Finnentrop leistete im zurückliegenden Jahr 88 Einsätze.

"Alle Hilfeleistungen wurden professionell und erfolgreich abgewickelt", hieß es im Bericht der Finnentroper Wehr. Zurzeit besteht die Finnentroper Feuerwehr mit ihren elf Löschgruppen aus 282 aktiven Wehrleuten (Vorjahr 289), davon eine "Wehrfrau", 132 sind in der Ehrenabteilung (Vorjahr 128) und 75 in der Jugendfeuerwehr (Vorjahr 59) – davon neun weiblich (Vorjahr 1). Um den Nachwuchs ist es zurzeit gut bestellt: Die Jugendfeuerwehr wurde erst kürzlich mit dem Jugendbürgerpreis der Gemeinde ausgezeichnet und feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Da passt die Location für den Kreisjugendfeuerwehrtag am 28. September am Finnentroper Schulzentrum perfekt für die jungen angehenden Finnentroper Wehrleute.

Bürgermeister Dietmar Heß als oberster Feuerwehrchef bedankte sich in seinen Grußworten bei den Wehrleuten für die geleistete Arbeit im zurückliegenden Berichtsjahr. Thematisiert wurde in der ausführlichen Ansprache auch der Wunsch nach einer neuen Drehleiter. Heß ging auch auf das neue Feuerwehrhaus in Finnentrop ein und betonte dabei, dass die Bamenohler Löschgruppe auf eigenen Wunsch hin bestehen bleiben soll. Nach den Grußworten vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Christof Lütticke ging es an die Ehrungen, Beförderungen und Bestellungen sowie an die anstehenden Verabschiedungen bzw. Wechsel in die Ehrenabteilung und die Übergabe von Nachwuchswehrleuten in die aktive Wehr.

Ehrungen: Das Ehrenzeichen in Gold für 35 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr gab es für Martin Baumgarten (Bamenohl), Achim Stracke und Berthold Zimmermann (Fretter), Hubert Rath (Rönkhausen) und Bernd Schwens (Serkenrode).

Das silberne Ehrenzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit erhielten Manfred Molitor und Stephan Voigt (Bamenohl), Andreas Barth und Stephan Hahlbrauck (Finnentrop), Michael Schulte (Fretter), Jürgen Schelle (Schöndelt), Thorsten Bitter (Schönholthausen), Udo Cremer und Werner Geueke (Serkenrode).

Beförderungen: Zu Unterbrandmeistern befördert wurden Marvin Groß (Heggen), Andreas Kozik (Lenhausen), Jörg Hoffmann (Rönkhausen) und Philip Menzebach (Serkenrode).

Beförderungen und Ehrungen

Zum Brandmeister befördert wurden Uwe Rothe (Bamenohl), Maik Schnieder (Fretter) und Michael Bockheim (Heggen). Oberbrandmeister wurden Peter Schaumann (Bamenohl) und Axel Schulte (Rönkhausen). Zum Hauptbrandmeister wurden Frank Voß (Bamenohl) und Jan Wichert (Ostentrop) befördert. Bestellungen für jeweils sechs Jahre: Berthold Zimmermann wurde zum zweiten stellvertretenden Löschgruppenführer in Fretter ernannt. Diese Funktion war bisher nicht besetzt.

Uwe Menzebach und Hartmut Neumann wurden jeweils nach Ablauf der ersten Amtszeit für weitere sechs Jahre als Löschgruppenführer bzw. stellvertretender LG-Führer in Serkenrode bestellt.

In die Ehrenabteilung wechselten wegen Erreichen der Altersgrenze Manfred Kahlert (Bamenohl), Alfred Reuter (Fretter), Ottmar Funke und Ludwig Teipel (Heggen), Johannes Schröder (Ostentrop), Richard Haase (Rönkhausen), Friedrich Simon (Schöndelt) und Paul Tomek (Serkenrode). Pius Hoffmann und Lukas Tilke (Bamenohl), Andre Schulte (Lenhausen), Benedikt Schürmann (Ostentrop), Jonas Hachen und Michel Pohl (Schöndelt) sowie Stefan Instenberg (Serkenrode) wurden von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übergeben.

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