„Global denken – lokal handeln“

Keine Chance für Kippen: Initiativgruppe möchte Raucher sensibilisieren 

Zigarettenreste Kippen sammeln Initiativgruppe Meschede
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Über 30.000 Zigrettenreste in einer großen Plexiglasröhre, Eimern, Dosen und Flaschen: Die Initiativgruppe „Global denken lokal handeln“ setzt sich seit November 2019 für das Sammeln, Entsorgen und Recyceln von Zigarettenkippen ein.

Eine große Plexiglasröhre mit Zigarettenkippen gefüllt. Dazu jede Menge Eimer, Dosen und Flaschen mit den lästigen „Stummeln“. Die Initiativgruppe „Global denken – lokal handeln“, die sich seit November 2019 für das Sammeln, Entsorgen und Recyceln von Zigarettenkippen einsetzt, freute sich am vergangenen Dienstag in der Mescheder Innenstadt über den großen Zuspruch der Bürger an dem Projekt „Unsere Bitte – keine Kippe“. 

Meschede - Über 30.000 Zigrettenreste sind durch die Initiatoren –Michaela Babilon, Britta Ewert, Bernd Dittloff, Jutta und Friedrich Heemeyer, Dr. Rudolf Herrmann, Anne Kraft, Anna Luse-Gercken, Renate und Volker Pfeiffer – innerhalb eines Jahres gesammelt worden, um für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen. Zigarettenreste sind nicht nur ein unschöner Anblick, sie sind vor allem wegen der darin enthaltenen Schadstoffe und Plastikanteile eine riesige Belastung für die Umwelt. Kippen sind Sondermüll. Deshalb gehören sie weder auf die Straße noch in den Hausmüll. Ziel des Projektes ist es daher, Raucher zu sensibilisieren, ihre „Stummel“ nicht achtlos auf Bürgersteigen, in Parkanlagen, vor Geschäften und Restaurants, in der Fußgängerzone, in Rinnsteinen oder auch in den Wäldern zu entsorgen.

Projekt: „Unsere Bitte - keine Kippe“

Das Projekt „Unsere Bitte – keine Kippe“ wurde durch Leader und verschiedene Geldgeber gefördert und unterstützt, sodass insgesamt 30 Aschenbecher angeschafft werden konnten, die inzwischen mithilfe des städtischen Bauhofes in der Mescheder Fußgängerzone angebracht wurden.

„Dabei zählt jede Kippe, die hier landet. Es kommt nicht nur der Sauberkeit unserer Stadt sowie der Umwelt zugute, wenn die hochgiftigen Kippen nicht mehr achtlos entsorgt werden, sondern der Inhalt dieser Aschenbecher kann recycelt werden. Die Zigarettenkippen werden zu Zaunpfählen, Parkbänken und Taschenaschenbechern verarbeitet“, erklärte das Team der Initiativgruppe „Global denken – lokal handeln“.

Eine spannende Aktion, die weiterer Unterstützung und Kooperationen mit anderen Städten bedarf, um so für noch mehr Nachhaltigkeit und eine saubere Umwelt zu sorgen. Die Projektgruppe würde sich daher über weitere Spenden freuen.

Spenden

Die Bankverbindung für Spenden lautet: Britta Ewert, Sparkasse mitten im Sauerland, Kontonummer: DE36 4645 1012 0100 0113 45, Stichwort: Kippenfreies Meschede

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