Spiel an der Sauer-Orgel

Klaus Stehling konzertiert im Rahmen des Mescheder Orgelsommer 

Ungewohnte Klangkombinationen wird das Konzert in der St. Walburga-Kirche am Sonntag bieten.
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Ungewohnte Klangkombinationen wird das Konzert in der St. Walburga-Kirche am Sonntag bieten.

Meschede - Als im Jahr 2003 der erste Mescheder Orgelsommer stattfand, gehörte er zu den Mitbegründern dieser inzwischen längst etablierten Konzertreihe: der Dortmunder Organist Klaus Stehling. Am morgigen Sonntag, 12. Juli, ist er im 17. Jahr der Reihe zu Gast in St. Walburga.

Stehling, der aus Heringhausen stammt, spielt an der Sauer-Orgel aus dem Jahr 1992; dieses Instrument zeichnet sich besonders durch das Fernwerk aus; diese kleine „Extra-Orgel“ vorn in der Emhildiskapelle kann vom Hauptspieltisch mitgespielt werden, was ungewohnte Klangkombinationen ermöglicht.

Auf dem abwechslungsreichen Programm des kommenden Sonntags stehen Werke von Bach, Scheidemann, Saxer, Buxtehude, Böhm und Schumann, aber auch von den eher unbekannten Komponisten John E. West und Grodon B. Nevin.

Nach dem gelungenen Auftakt in der Abtei am vergangenen Sonntag ist dies der zweite Termin des Orgelsommers, mit dem der Mescheder Kulturring nach der langen Zwangspause in der Kreisstadt wieder die Musik zum Leben erweckt – Corona-bedingt beschränkt auf die größeren Kirchen im Stadtgebiet, da nur dort ausreichend Plätze für solche Anlässe freigegeben sind – und natürlich unter den zurzeit üblichen Rahmenbedingungen wie Nutzung von Schutzmasken und Feststellung der Namen der Konzertbesucher.

Die Veranstaltung am 12. Juli beginnt um 20 Uhr, es wird geraten, wegen der beschränkten Platzzahl und der etwas umständlichen Eingangsprozedur rechtzeitig zu kommen. Der Einlass (wir immer durch den Turmeingang) ist ab 19 Uhr geöffnet. Die Karten (nur an der Abendkasse) kosten 10 Euro beziehungsweise ermäßigte 7 Euro. Es gibt dort auch Orgelsommer-Abonnements.

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