Workshop-Projekt „Face to Face“ erhält Stiftungspreis

Konflikte vermeiden

Nahmen stellvertretend für alle Projektteilnehmer den Preis entgegen (von links): Torsten Reibold, Reinhard Schmidt (Vorsitzender der Dagmar-Schmidt-Stiftung), Yaniv Sagee, Dirk Wiese und Riad Kabha. Foto: Andre Sonntag

Zum dritten Mal wurde am Donnerstag im Bürgerzentrum „Alte Synagoge“ der Stiftungspreis der Dagmar-Schmidt-Stiftung feierlich überreicht.

Er ging in diesem Jahr an das Workshop-Projekt „Face to Face / SJD Die Falken – Education for Democracy and Diversity in mulicultural societies“.

Stellvertretend für alle Projektteilnehmer nahmen Yaniv Sagee und Riad Kabha von Giva Haviva Israel sowie Torsten Reibold in seiner Funktion als Giva-Haviva-Europapräsentant den mit 3.600 Euro dotierten Preis entgegen. Giva Haviva ist eine der ältesten und bekanntesten Institutionen, die sich in Israel der jüdisch-arabischen Verständigung, dem friedlichen Zusammenleben der Völker sowie der Friedens- und Demokratieerziehung widmet. In dem Projekt „Face to Face“ werden jüdische und arabische Jugendliche zum Dialog eingeladen, um sich kennen zu lernen und um die Erkenntnis zu erlangen, dass man gar nicht so unterschiedlich ist.

Der Vorsitzende der Stiftung, Reinhard Schmidt, freute sich auch den Bundestagsabgeordneten Johannes Pflug und den Bundestagskandidaten der SPD für den HSK, Dirk Wiese, zu begrüßen. Pflug referierte in seiner Funktion als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Außenpolitik über die Lage im Nahen Osten. „Von hier aus entstehen Konflikte, die auch in andere Länder hineingetragen werden“, stellte Pflug fest, der darauf hofft, dass langfristig dieser Konflikt gelöst werden kann. Vor der offiziellen Übergabe des Preises hatten die Gäste der Preisverleihung die Möglichkeit, in einer offen Diskussionsrunde mit Dirk Wiese als Moderator Fragen an die Protagonisten zu stellen und ein eigenes Statement abzugeben. (Von Andre Sonntag, meschede@sauerlandkurier.de)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare