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Kreispolizeibehörde HSK stellt ersten BMW-Streifenwagen vor

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Von: Daniel Großert

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Neuer Streifenwagen
Polizeidirektor Klaus Bunse, Kommissaranwärterin Michelle Hoffmann, Hauptkommissar Stefan Trelle und Landrat Dr. Karl Schneider stellten den BMW 318d Touring als neuen Streifenwagen der Kreispolizeibehörde vor. © Daniel Großert

Meschede/Hochsauerland. Von Wolfsburg nach München – einen Wechsel, den man zunächst mit der Fußball-Bundesliga in Verbindung bringen würde, vollzieht die Kreispolizeibehörde HSK in den nächsten Jahren innerhalb ihres Fuhrparks: Nach und nach werden die vorhandenen VW-Streifenwagen gegen neue BMW-Einsatzfahrzeuge ausgetauscht. Das erste Exemplar wurde am vergangenen Montag in Meschede präsentiert.

Insgesamt wird es drei Jahre dauern, bis die 30 Auto starke Flotte der Kreispolizeibehörde vollständig aus BMW-Modellen besteht. So lange laufen die jeweiligen Leasing-Verträge der Streifenwagen. Und der letzte VW Passat wurde erst vor wenigen Monaten in Betrieb genommen. 

Seit 2002 waren die Beamten im Kreis in den Volkswagen unterwegs. Und mit dem Passat war die Polizei immer zufrieden. Konkrete Gründe für den Markenwechsel konnten die Verantwortlichen nicht nennen: „Das war eine landesweite Ausschreibung, auf die Entscheidung hatten wir keinerlei Einfluss“, erklärte Landrat Dr. Karl Schneider. Mit dem Abgas-Skandal bei VW habe die Entscheidung jedenfalls nichts zu tun gehabt, wie Polizeisprecher Ludger Rath augenzwinkernd mitteilte: „Die Ausschreibung hat viel früher stattgefunden.“ 

Zehn PS mehr als der VW Passat 

Auch wenn die verbaute polizeispezifische Technik des neuen BMW 318d Touring identisch mit der aus seinem Vorgängermodell ist, gibt es einige Unterschiede zwischen beiden Fahrzeugen: Mit 150 PS hat der neue Streifenwagen zehn Pferdestärken mehr als die „alten“ VW Passat. Davon erhofft sich die Polizei aber keine größeren Erfolgsaussichten bei Vorfolgungsjagden: „Quietschende Reifen und schiefliegende Autos gibt es nur im Krimi“, berichtete Landrat Schneider. Darüber hinaus verfügen die neuen Einsatzwagen unter anderem über eine Run-Flat-Bereifung, dynamische Bremsleuchten und ein integriertes Navigationssystem. 

Die größte Umstellung für die Beamten im Kreis wird der Heckantrieb ihrer neuen Dienstwagen sein. „Wir haben angefragt, ob es die Fahrzeuge auch mit Allrad gibt, das war aber leider nicht möglich“, erklärte Polizeidirektor Klaus Bunse. „Ich gehe aber davon aus, dass sie gelände- und wintertauglich sind.“ 

Auffällig sind die neongelben Reflektoren an den neuen Streifenwagen, die aber auch bereits vereinzelt an den VW-Modellen vorhanden waren. Zukünftig werden diese einheitlich an allen Fahrzeugen in ganz NRW angebracht. Diese sollen die Autos – beispielsweise bei der Absicherung einer Unfallstelle – besser sichtbar machen und somit für eine höhere Sicherheit der Beamten sorgen.

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