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Küppelturm im Sauerland nimmt Formen an: Wann er fertiggestellt wird

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Von: Claudia Metten

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Küppelturm Freienohl Wahrzeichen HSK nimmt Formen an
Der Küppelturm, das Wahrzeichen von Freienohl, nimmt Formen an. © Claudia Metten

Der Küppelturm, ein Wahrzeichen im HSK, nimmt Formen an. Die Hälfte des Gerüstes steht. Noch voraussichtlich in diesem Jahr wird er Besuchern wieder eine beeindruckende Aussicht bieten. Wann genau das sein wird.

Freienohl – Der Küppelturm, das Wahrzeichen von Freienohl, nimmt Formen an. Der neue, 28 Meter hohe Turm mit seiner rund 36 Quadratmeter großen Aussichtsplattform wird voraussichtlich ab Mitte Juni seinen Besuchern wieder eine beeindruckende Aussicht über Freienohl, das Ruhrtal und den Arnsberger Wald bieten.

„Seit zwei Wochen tut sich richtig was. Alle Materialien und Einzelteile sind am Küppelturm angeliefert worden, sodass nun bereits die Hälfte des Gerüstes steht“, berichtet Carlo Düring, erster Vorsitzender der Heimatfreunde Freienohl, im Gespräch mit dem SauerlandKurier.

Es geht stetig voran

Auf den Füßen der alten Fundamente wächst der beliebte Aussichtsturm jetzt täglich weiter in die Höhe. Nach fünf Jahren Planung, Schwierigkeiten in Sachen Materialbeschaffung sowie der Corona-Pandemie geht es nun stetig voran. In zwei Etappen werden die 14 Meter langen Hohlstäbe aus Stahl systematisch aufgebaut. Mit zwei Kolonnen sind täglich fünf Konstukteure rund neun Stunden im Einsatz, um den imposanten Bau auf der Nordseite des Ruhrtals aufzustellen. Mit zwei riesengroßen und zwei kleineren Baukränen wuchten die Mitarbeiter eines Hammer Unternehmens allein 24 Tonnen an Hohlstäben, verarbeiten zigtausende von Kleinteilen und Schrauben, um das historische Freienohler Wahrzeichen zu neuem Leben zu erwecken. „Ungefähr das gleiche Gewicht von Treppen, Streben, Verankerungen usw. muss zusätzlich verarbeitet werden“, ergänzt Düring, der zusammen mit dem Heimatverein Freienohl das Leaderprojekt 2017 initiiert hat.

Küppelturm Freienohl Stahlkonstruktion
Anders als seine drei Vorgänger aus Holz handelt es sich bei dem neuen Küppelturm um eine Stahlkonstruktion. © Claudia Metten

Mit vier Meter mehr Höhe als sein Vorgänger und 140 Treppenstufen wird der Aussichtsturm in wenigen Wochen Einheimische, Buiterlinge, Familien mit ihren Kindern sowie Urlauber und Wanderer gleichermaßen anlocken und begeistern. Als Freienohler Symbol fasziniert der Küppelturm bereits seit 1932 alle Besucher. Der erste und damals „nur“ 21 Meter Hohe Küppelturm, der anlässlich des 40-jährigen Bestehens der SGS-Abteilung Freienohl eröffnet wurde, hat seitdem mehreren 10.000 Besuchern einen unvergesslichen Ausblick bereitet.

Dauerhafte touristische Nutzung

Nunmehr in vierter Generation soll er weiter als Wahrzeichen mit charakteristischer Struktur zur Identifikation mit Freienohl beitragen. Anders als seine drei Vorgänger aus Holz, soll die neue Stahlkonstruktion mit der sechs mal sechs Meter großen Aussichtsplattform, die mit Lerchenholz verkleidet ist und den Schriftzug „Küppelturm“ trägt, für eine dauerhafte touristische Nutzung sorgen. Die bereits fertige Plattform wird nach Fertigstellung als letzte „Amtshandlung“ mit einem Kran auf den Turm gesetzt. „Der Kostenpunkt für den neuen Küppelturm liegt bei rund 450.000 Euro. Finanziert wird das Wahrzeichen zu 65 Prozent durch Leader, weitere 100.000 Euro hat die Stadt Meschede als Träger bezuschusst. Den Rest der Summe trägt der Verein Heimatfreunde Freienohl“, so Carlo Düring abschließend, der sich auf die kommende große Eröffnung des Küppelturms freut.

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