Projekt Zeitkapsel

Mit dem Kulturrucksack das Hier und Jetzt konservieren

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Das Hier und Jetzt einfangen: Im Februar - noch vor dem Kontaktverbot - hatten die Mitglieder der Kulturrucksack-Planungsgruppe aus Arnsberg und Meschede das neue Zeitkapsel-Projekt vorbereitet.

Meschede – Die Zukunft kennt man erst, wenn man sie erlebt hat. Träumen, Planen, Wünschen ist aber selbstverständlich erlaubt. Beim Kulturrucksack-Zeitkapsel-Projekt haben Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren die Möglichkeit, das Jetzt inklusive der Vorstellungen von morgen in eine Dose zu packen, die dem Mescheder Stadtarchiv zur gewissenhaften Aufbewahrung überlassen wird. Geöffnet werden soll die Zeitkapsel in 20 Jahren, der Inhalt den dann erwachsenen Teilnehmern überreicht werden.

Wie leben und denken Jugendliche? Wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Beim Kulturrucksack-Zeitkapsel-Projekt von Kreis- und Hochschulstadt Meschede und Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. möchte Dozent Gunther Dudda dieser Frage nachgehen. Auch für das Organisationsteam ist das erste digitale Kulturrucksack-Projekt ein Experiment, das hoffentlich viele interessierte Teilnehmer findet.

Gesammelt werden Filme, Tonaufnahmen, Texte, Fotos, Bilder und Zeitungen. Wichtig: Alle Beiträge müssen digital eingereicht werden. Die Ergebnisse werden dann zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Lage es wieder zulässt, bei einer feierlichen Übergabe ans Stadtarchiv mit allen Teilnehmer der Öffentlichkeit präsentiert. Im Anschluss wird die Zeitkapsel verschlossen.

Einsendeschluss ist der 30. April

Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen und einen Leitfaden für den eigenen Beitrag finden Interessierte unter www.meschede.de/zeitkapsel. Dort steht auch die Einverständniserklärung der Eltern beziehungsweise der rechtlichen Vertreter zum Download bereit, die zusammen mit den Beiträgen eingereicht werden muss. 

Noch ein wichtiger Hinweis: Bei diesem Projekt ist es angesichts des derzeit geltenden Kontaktverbots wichtig, allein zu arbeiten – nur Mitglieder des eigenen Haushalts dürfen die Jugendlichen unterstützen. Das Projekt sollte keinesfalls zum Anlass für Gemeinschaftsprojekte mit Freundinnen und Freunden genommenwerden. Für Rückfragen steht Anne Wiegel, Mitarbeiterin der Kreis- und Hochschulstadt Meschede, unter Tel. 0291/205-164 oder per E-Mail unter anne.wiegel@meschede.de zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 30. April.

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