Am Markt positioniert

Zogen eine positive Bilanz: Volker Arens, Thomas Weber, Oliver Bövingloh, Investor Hubert Bövingloh und Bürgermeister Uli Hess (von links). Foto: Andre Sonntag

Eine positive Bilanz für das vergangene Jahr zog der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft, Volker Arens, anlässlich des traditionellen Jahresempfangs in der Mescheder Stadthalle. In diesem Jahr stand der Standortfaktor Urlaubsregion Sauerland im Fokus der Veranstaltung und es wurden verschiedene Chancen für die Region vorgestellt.

Auch, wenn es von Seiten der Politik der Wirtschaft nicht immer einfach gemacht werde, habe sich der Wirtschaftsstandort Meschede im vergangenen Jahr gut aufgestellt und die produzierten Waren, Güter und Dienstleistungen am Markt positioniert sowie vom deutschen Exporthandel profitiert, resümierte Volker Arens. Doch es gebe noch viel zu tun und so freute es Arens umso mehr, dass Hubert Bövingloh zusammen mit seinem Sohn Oliver am Jahresempfang der IMW und der Stadt teilnahm und damit weiterhin sein Interesse als Investor des ehemaligen Hertie-Kaufhauses zum Ausdruck brachte.

Ein weiteres großes Kapitel in der Mescheder Wirtschaft war im letzten Jahr die Insolvenz der Firma Honsel und die möglichen Gefahren für die Region. Doch auch hier konnte eine Lösung geboten werden, die mit guten Perspektiven für die Zukunft aufwartet, denn man dürfe nicht vergessen, dass "gute Zylinderköpfe nur aus Meschede kommen können", so Arens.

Um auch wirtschaftliche Chancen im Bereich des Tourismus vorzustellen, begrüßte Arens den Geschäftsführer des Sauerland Tourismus, Thomas Weber, zu einem "Impulsvortrag" im Foyer der Stadthalle.

Umdenken im Marketing notwendig

Weber gab in seinem Vortrag zu bedenken, dass in neuen Routen und Netzwerken gehandelt und gedacht werden müsse, um gemeinsam als Initiative "Grenzen" überwinden zu können. Doch dürfe man sich nicht in zu viele Baustellen gleichzeitig verstricken, sondern man müsse das Vorhandene und Begonnene optimieren.

Deshalb sei es extrem wichtig, nicht nur für die Region Sauerland sondern für das gesamte Südwestfalen im Bereich des Marketings umzudenken, damit neue kreative und innovative Angebote entstehen und Stärken verzahnt werden können. Hierbei nehmen die Bürger der Region eine besondere Stellung ein, da "sie als ,Botschafter' fungieren und für den Tourismus werben", nannte der Geschäftsführer des Sauerland-Tourismus einen wesentlichen Ansatz.

"Wenn alle an einem Strang ziehen - sowohl die Politik, Wirtschaft als auch die verschiedenen Vereine und Institutionen - dann kann der Tourismus das Schwungrad für die Wirtschaft darstellen und Synergieeffekte erzeugen", gab Weber als Denkanstoß seines positiven Referates zum Tourismus im Sauerland mit auf den Weg.

Bürgermeister Uli Hess fasste zum Abschluss des offiziellen Teils die Ausführungen der Protagonisten zusammen und resümierte, dass Meschede auf einem guten Weg sei, aber man müsse gemeinsam weiter hart arbeiten, um für die kommenden Aufgaben gewappnet zu sein.

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