1. SauerlandKurier
  2. HSK
  3. Meschede

Martin Rickert verabschiedet

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Landrat Dr. Karl Schneider, Bernd Krause, Martin Rickert und Bürgermeister Uli Hess (v.l.).  Foto: Andre Geißler
Landrat Dr. Karl Schneider, Bernd Krause, Martin Rickert und Bürgermeister Uli Hess (v.l.). Foto: Andre Geißler

Das Bundesverdienstkreuz am Bande – diese hohe Auszeichnung wurde dem scheidenden Kreisbrandmeister des Kreisfeuerwehrverbandes Hochsauerlandkreis, Martin Rickert, am Freitagabend im Rahmen einer Feierstunde in der Schützenhalle in Calle verliehen.

Im Kreise zahlreicher geladener Gäste würdigte Landrat Dr. Karl Schneider seine Verdienste in 19 Jahren besonderem Engagement in diesem Amt. Besonders lobte er Rickert für seinen unermüdlichen Einsatz bei der Jugendarbeit und seiner maßgeblichen Beteiligung an der Verwirklichung des neuen Feuerwehrzentrums des HSK in Meschede-Enste. Nach dem Eintritt in die Feuerwehr seines Heimatorts Calle im Jahre 1972 absolvierte Rickert die notwendigen Laufbahnlehrgänge auf Stadt- und Kreisebene. Von 1976 bis 1995 war er als stellvertretender Löschgruppenführer und Löschgruppenführer in der Löschgruppe Calle aktiv, mit Gründung des Kreisfeuerwehrverbandes Hochsauerland e.V. im Jahre 1990 übernahm er die Aufgaben des Geschäftsführers, bevor er 1995 vom Kreistag zum Kreisbrandmeister ernannt wurde.

Rickert, der an diesem Tag zudem seinen 60. Geburtstag feierte, bedankte sich bei den zahlreichen Gratulanten und Wegbegleitern und stellte schmunzelnd fest: „Nichts wird so übertrieben dargestellt, wie bei so einer Veranstaltung“. Um die Lücke zu schließen, wurde an diesem Abend der Nachfolger in das Amt des Kreisbrandmeisters eingeführt: Es ist der 42-jährige Bernd Krause, Stadtbrandinspektor aus Bödefeld, der bis vor wenigen Wochen die Aufgaben als Verbandsführer der Löschgruppen des 4. Zuges der Feuerwehr Schmallenberg wahrgenommen hat. Der Landrat überreichte ihm die Ernennungsurkunde und war sich sicher, mit Krause einen würdigen Nachfolger in das Amt einführen zu können. (Von Andre Geißler, meschede@sauerlandkurier.de)

Auch interessant

Kommentare