"Zauberhaft mystisch"

Meilenstein gesetzt: Sauerland-Waldroute als Qualitätsweg zertifiziert

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Zauberhaft mystisch – so ist die Sauerland-Waldroute, die jetzt das Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ erhalten hat.

Hochsauerland. Wandern im Sauerland ist erlebnisreich, komfortabel und in bestem Sinne ausgezeichnet. Das wissen nicht nur die Wandergäste zu schätzen, auch die Experten bescheinigen den Routen der Region immer wieder ihre hohe Güte. Zum ersten Mal ist die Sauerland-Waldroute auf der diesjährigen Messe Tour Natur in Düsseldorf mit dem Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbandes prämiert worden.

„Zauberhaft mystisch“ – diesem Motto folgt die Sauerland-Waldroute auf 240 Kilometern durch geheimnisvolle Wälder und an glitzernden Seen entlang. Sie durchquert das Sauerland von Iserlohn bis Marsberg, führt in den Naturpark Arnsberger Wald und zu sagenhaften Orten. Ihr Wegeverlauf steckt voller Abwechslung, sie ist durchgehend mit einem weißen W auf grünem Grund markiert und wandersicher beschildert, führt auf vielen Teilstrecken über naturnahe Pfade durch eine attraktive Landschaft und zu kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Damit sorgt sie nicht nur für ein kurzweiliges Wandererlebnis, sondern erfüllt auch die hohen Qualitätsstandards, die dem Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zugrunde liegen. Seit zu Beginn des Jahres der Wegeverlauf der Sauerland-Waldroute optimiert worden ist, haben zahlreiche Akteure engagiert darauf hingearbeitet, sich dem strengen Urteil der Jury im Zertifizierungsprozess zu stellen.

Die Ranger des Landesbetriebs Wald und Holz NRW, Jörg Pahl und Oliver Szodruch, hielten ein waches Auge auf die Erlebnisqualität und den Zustand der Route, hängten zusammen mit der Projektleiterin Julia Rohe selbst bei strömendem Regen Schilder auf. In Zusammenarbeit mit dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) wurde die gründliche Markierung des Weges auf Vordermann gebracht.

Sagenstationen und Naturgenuss

Beim Naturpark Arnsberger Wald als Träger der Sauerland-Waldroute koordinierte Michael Matysiak die Vorarbeiten, bis Julia Rohe nach all der Anstrengung schließlich den überzeugenden Antrag an den Deutschen Wanderverband gestellt hat. Sämtliche Mühe hat sich gelohnt: Die Sauerland-Waldroute gehört nun zu den Fernwanderwegen mit Prädikat in der grünen Freizeitregion. „Besonders stolz sind wir auf die Erlebnispunkte entlang des Weges, die ebenfalls ein Kriterium für das Gütesiegel darstellen“, stellt Julia Rohe fest. Dazu gehören in erster Linie die zahlreichen Sagenstationen an der Route. Sie sind eine Besonderheit des ohnehin schon mystisch anmutenden Weges durch tiefe Wälder. Denn um kaum eine Region ranken sich so viele Legenden wie um das westliche Sauerland. Manchmal kommen sie gruselig daher, manchmal humorvoll – und werden auf Tafeln an ihren jeweiligen Spielorten spannend dargeboten. Wanderer treffen so auf den Weltenhund oder die Sieben Jungfrauen oder besuchen schaurige Plätze, an denen Wichte, Hexen, geisterhafte Baumeister und Knüppelhunde ihr Unwesen getrieben haben sollen.

Weitere Erlebnispunkte an der Sauerland-Waldroute bieten Naturgenuss pur, etwa beim Ausblick von dem sich filigran in die Höhe erhebenden Lörmecketurm oder dem neuen Möhnesee-Turm, bei einem Besuch im Wildpark Warstein oder bei einer erfrischenden Rast an den Almequellen. Der Weg, seine Etappen und alles Sehenswerte entlang der Strecke werden in einer Übersichtskarte „Sauerland-Waldroute“ vorgestellt, die druckfrisch zur Tour Natur erschienen ist.

Info: Weitere Infos im Netz unter www.sauerland-waldroute.de

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