missio-Truck informiert in Meschede

Menschen auf der Flucht

Der zwölf Tonnen schwere und 20 Meter lange „missio-Truck“ gewährt Einblicke in das Leben auf der Flucht.

„Freunde konnten ihn mit zur Kirche zerren, um ihn davor zu bewahren, dass die Soldaten ihn erschießen. Von dort hat er den Lkw bestiegen und sich auf die Flucht begeben.“ Banza ist einer von acht Avataren, also eine Person im Computerspiel, durch den die Besucher des missio-Truck miterleben, sehen und hören, was es heißt, fliehen zu müssen.

Mit dem Truck des Katholischen Missionswerk missio in Aachen wird Thema aufgegriffen, das für 43 Millionen Menschen Alltag ist. Auch in Deutschland finden immer mehr Opfer von Flucht und Vertreibung eine neue Heimat. In diesem Sinne greift missio ein zentrales Thema der Gesellschaft und Weltkirche auf, an dem deutlich wird, wie sich Kirche an der Seite der Armen und Bedrängten solidarisiert. Das Miterleben und Nachvollziehen von Fluchterfahrungen stellen den Fokus des Konzepts dar. Es wird verdeutlicht, warum Menschen fliehen müssen, was es heißt, auf der Flucht zu sein und wie es sich anfühlt, als unerwünschte Flüchtlinge in der Fremde zu sein. Begleitet wird die Ausstellung von zwei Personen, die die Besucher in die Thematik einführen und durch die informative und sehenswerte Erlebnisausstellung führen.

In Meschede steht der missio-Truck am Sonntag, 26. April, von 10 bis 16 Uhr vor der Walburga-Kirche auf dem Stiftsplatz. Die gesamte Bevölkerung, aber gerade auch die, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, sind zur Ausstellung eingeladen. Das Infomobil kann ferner am Montag, 27. April, von 8 bis 14.30 Uhr sowie am Dienstag, 28. April, von 8 bis 11 Uhr von interessierten Einzelpersonen am Berufskolleg des Bergklosters Bestwig besucht werden. Auch an die Schüler der Schulen in Meschede und Bestwig ergeht eine Einladung zum Besuch. Weitere Informationen sind beim Gemeindereferenten des Pastoralen Raumes Meschede-Bestwig Hubertus Feldmann (Tel. 02 91/9 02 28 80) zu erhalten.

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