Auf dem Weg zur "Smart Air City"

Meschede lässt die Luftqualität in der Stadt messen

Mit Messgeräten wie diesem an der Steinstraße lässt die Stadt die Luftqualität überprüfen.

Meschede. Meschede wird zum Vorreiter in Sachen Luftqualität: Die Kreis- und Hochschulstadt hat im Rahmen der Kampagne „Smart Air City“ der Hawa Dawa GmbH aus München gewonnen. Damit stellt das Unternehmen der Kommune Meschede die Luftqualitätsdaten von sechs Sensoren für sechs Monate kostenfrei zur Verfügung.

Die Hawa Dawa GmbH ist ein Start-up-Unternehmen aus München, das sich mit der Messung der Luftqualität in Städten auseinandersetzt. Deshalb hat das Unternehmen auch die „Smart Air City“-Kampagne“ ins Leben gerufen. Hintergrund: Der Straßenverkehr belastet die Luftqualität in deutschen Städten immer stärker. Neue, innovative Ansätze sind gefragt, mit denen die Lebensqualität in den Städten verbessert und gleichzeitig die Mobilität kontinuierlich gewährleistet werden kann. 

Sechs Messstandorte im Stadtgebiet

Das betrifft auch die Stadt Meschede: Durch den stetig wachsenden Straßenverkehr steht die Stadt vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen - neben der Luftqualität gehören dazu auch die Lärmimmissionen. „Eine Messung der Luftqualität durch Umweltsensoren bietet die Chance, Klarheit in das Thema Luftqualität zu bringen“, erläutert Jana Janota vom Fachbereich Planung und Bauordnung. Denn nur, wenn die Probleme bekannt und konkretisiert sind, können gezielte Lösungen gefunden werden. Nachdem geeignete Standorte ausgewählt wurden, sind Messsensoren angebracht und die Messungen gestartet worden. Messstandorte sind: B55/Pulverturmstraße, B55/Auf der Wieme, B55/Steinstraße, B7/Mallinckrodtstraße, Schederweg/Walburgastraße und Kolpingstraße.

Ergebnisse werden im Jahr 2019 erwartet. Sie sollen anschließend in qualifizierte Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität im städtischen Umfeld einfließen.

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