Filmreife Auftritte

KG Meschede Nord begeistert zum Motto „Movie time“

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Sichtlicht gerührt nahm Bianca Lampe (Mitte) die Auszeichnung zur Nordlerin des Jahres entgegen.

Meschede Nord – Ausgelassene Karnevalsstimmung herrschte am vergangenen Samstagabend im Mescheder Norden. Nach guter Tradition hatte die närrische Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß Meschede-Nord zu ihrer großen Prunksitzung ins kunterbunt dekorierte Vereinshaus eingeladen. Und dieser Aufforderung waren viele farbenfroh kostümierte Narren aus Meschede und Umgebung gefolgt, um getreu dem Motto „Movie time“ bis spät in die Nacht zu feiern.

Nach dem Einmarsch des Elferrats und der offiziellen Begrüßung ging es dann auch sofort mit dem Höhepunkt des Abends los: Der Proklamation des neuen Botschafters im Mescheder Norden. Und diese traf die Geehrte aus heiterem Himmel, hatte sich der Elferrat in diesem Jahr doch für seine Schriftführerin Bianca Lampe entschieden. Der neuen Nordlerin des Jahres kullerten vor lauter Rührung und Überraschung ein paar Tränchen über die Wangen.

Die zweifache Mutter ist seit Jahren Mitglied im Elferrat, engagiert als Schulpflegschaftsvorsitzende und aktiv in ihrem Frauenstammtisch. Sie arbeitet als Arzthelferin in der Orthopädiepraxis von Dr. med. Gerhard Scholand in Meschede. Als besondere Anerkennung wurde ihr das amtierende Nordler T-Shirt überreicht.

Debüt von Henri Lampe in der Bütt

Schwungvoll ging es danach mit dem Gardetanz der jungen Nordfunken weiter, bevor anschließend Henri Lampe sein umjubeltes Debüt in der Bütt gab. Der zehnjährige Sohn der neuen Nordlerin wurde mit einem dreifach donnernden „Meschede-Nord“ begrüßt und laut bejubelt, da er unter anderem zum Besten gab, seine Hausaufgaben an der Wand der Turnhalle in der Schule zu machen. Nach tosendem Applaus und einer schlagfertigen Zugabe versprach er dann seinen neuen Fans, auch im nächsten Jahr wieder in der Bütt zu gastieren.

Das Stimmungsbarometer stieg immer weiter an, als die Nordsterne mit ihren heißen Outfits über die Bühne fegten und mit ihrem Gardetanz so manches Herz in Wallung brachten. Vollends von den Socken waren die Karnevalisten, als Cilli Alperscheid alias Wolfgang Mette die große Bühne betrat und mit viel Körpereinsatz zeigte, wie man jemandem erklärt was Karneval bedeutet, der kein Deutsch versteht.

Mit einem Angriff auf die Lachmuskeln ging es weiter, schließlich drohte der Komödiant Treschen seinen Konterpart auf der Bühne an: „Entweder lässte dir jetzt die Hüfte machen oder ich suche mir eine neue Beerdigungsfreundin:“

Passend zum Motto „Movie time“ ging es mit weiteren filmreifen Auftritten und viel Kopfkino mit Sketchen, Tänzen und einer echten Traumhochzeit weiter, bevor die Narren nach dem gelungenen Programm noch bis tief in die Nacht weiterfeierten.

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