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Diese Städte im HSK werden „Special Olympics Host Town“

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Die Torfabrik Meschede, Mitglied des Arbeitskreises „Vielfalt bewegt den HSK“, freut sich über die Entscheidung von Special Olympics: Die Städte Meschede, Winterberg und Olsberg werden im Juni 2023 Host Town. © Stadt Meschede

Die Special Olympics World Games für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung sind 2023 zu Gast in Berlin. Diese Städte aus dem HSK haben den Zuschlag erhalten und werden jeweils Gastgeber einer sechs- bis 20-köpfigen Delegation aus einer der 170 teilnehmenden Nationen.

Hochsauerland/Meschede/Olsberg/Winterberg – Vor dem Start der Special Olympics World Games im Sommer 2023 werden Meschede, Olsberg und Winterberg zu Host Towns. Rund 7000 Athleten werden in der deutschen Hauptstadt begrüßt.

„Wir freuen uns, dass sich die Städte Meschede, Olsberg und Winterberg zwischen den zahlreichen Bewerbern durchsetzen konnten und somit den ganzen Hochsauerlandkreis im Rahmen der Special Olympics vertreten“, so Landrat Dr. Karl Schneider.

Für die „Host-Town-Teams“ geht es nun in die Planung

Für die „Host-Town-Teams“ der Kommunen geht es nun in die Planung, denn schon im Juni 2023 werden sie sich um die Unterbringung, die Verpflegung, die Organisation der An- und Weiterreise und vor allem um inklusive Sportprojekte für die Delegation kümmern.

Die Gäste sollen sich während ihres viertägigen Aufenthalts nicht nur akklimatisieren sowie von den Reisestrapazen erholen, sondern insbesondere die Region und Kultur ihrer Gastgeber-Stadt sowie die Menschen und die Infrastruktur im Rahmen eines vielfältigen Programms kennenlernen.

„Vielfalt bewegt den HSK“

Im Vorfeld der Bewerbung hat sich der Arbeitskreis „Vielfalt bewegt den HSK“, bestehend aus den Kommunen Meschede, Brilon, Winterberg und Olsberg sowie der HSK-Behinderten-Interessen-Vertretung, dem Kreisportbund, dem Josefsheim Bigge und der Torfabrik aus Meschede gebildet und sich intensiv im Bewerbungsverfahren ausgetauscht. „Der Arbeitskreis wird nun gemeinsam weiterarbeiten und den ,Host-Town-Städten‘ mit Rat und Tat zur Seite stehen“, erklärt Dr. Klaus Drathen, Kreisdirektor und zuständig für das Thema Inklusion beim Hochsauerlandkreis.

Special Olympics Zoom-Fitnesskurse

„Wir möchten über die Josefsheim gGmbH etwas bewegen. Deshalb sind wir begeistert, dass sowohl Meschede als auch Winterberg und Olsberg den Zuschlag als ,Host Town-Gastgeber’ erhalten haben“, sagt Janine Rottler. Sie ist bei der Josefsheim gGmbH Pädagogische Geschäftsführerin und federführend verantwortlich für kreisweite Inklusions-Angebote der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Seit 2019 ist das Josefsheim-Team und seit Frühjahr 2021 die gesamte JG-Gruppe Mitglied von Special Olympics NRW. Seitdem werden beispielsweise Special Olympics Zoom-Fitnesskurse oder die online stattfindenden Vorstellungen der verschiedenen olympischen Sportarten inklusiv angeboten.

Das „Host-Town-Projekt“ soll allen Bürgern sowie Einrichtungen, Vereinen und Institutionen die Möglichkeit bieten, sich am Projekt und Inklusion im Hochsauerlandkreis zu beteiligen. Weitere Infos werden unter www.hochsauerlandkreis.de/vielfaltbewegtdenhsk und auf den Social-Media-Kanälen bekanntgegeben.

Hintergrund

Die Special Olympics World Games gehen auf eine Idee der Kennedy-Familie in den 1960er-Jahren zurück und sind vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannt. Alle zwei Jahre kommen Menschen aus aller Welt zusammen, um sich in sportlichen Wettkämpfen zu messen. Die Vision der Spiele in Berlin 2023 ist eine inklusive Gesellschaft durch die verbindende Kraft des Sports. Menschen mit geistiger Behinderung sollen gleichberechtigten Zugang zu Sport, Bildung, Arbeit und zur Gesundheitsversorgung erhalten.

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