Pünktlich zur Montgolfiade

Mescheder "Himmelsstürmer" erhalten neuen Heißluftballon

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Der rot-weiße „Riese der Lüfte“ wird mit einer Größe von 25 Metern ab sofort den Himmel stürmen.

Meschede/Bestwig/Olsberg -  Sie war etwas Besonderes, die Ballontaufe des neuen Heißluftballons der „Mescheder Himmelsstürmer“. Mit dem Kennzeichen D-OHSE und dem übergroßen Logo des heimischen Kommunalunternehmens HochsauerlandEnergie sieht man das monumentale weiß-rote Gebilde mit seiner vollen Größe von 25 Meter ab jetzt durch die Lüfte über dem Sauerland fahren. In den Mescheder Henneauen durften die „Ballöner“ Andreas Rohleder und Annette Gockel ihren Heißluftballon jetzt offiziell entgegennehmen. 

„Der Ballon ist ein Gemeinschaftsprojekt. Hintergrund dazu ist, dass die HochsauerlandEnergie zehn Jahre alt wird. Darum begannen wir letztes Jahr bereits mit der Planung des Projektes und haben Kontakt zu den ,Mescheder Himmelsstürmern‘ aufgenommen. Das war ein absoluter Glücksgriff“, freute sich Jörg Fröhling von der HochsauerlandEnergie über die erfolgreiche Zusammenarbeit. „Das Gerät macht allerdings noch mehr Wind als unser Bürgermeister“, so Fröhling schmunzelnd.

Um überhaupt in den Himmel stürmen zu können, braucht es rund 120 Kilo Ballonseide, einen Korb, rund 80 Kilo Gas und zwei 3.000 PS starke Brenner. Rund zwanzig Jahre fährt so eine Montgolfiere dann durch die Lüfte. In diesem Fall sogar aus eigener Hand entworfen, denn Annette Gockel und Andreas Rohleder haben den „Energie-Ballon“ aus 24 riesigen Stoffbahnen eigenhändig designed. 

Die Kunst des Ballonfahrens ist die Kenntnis des Windes 

Seit vielen Jahren vom „Ballon-Virus“ infiziert, punkten die Mescheder Himmelsstürmer mit ihrem Fachwissen, bereiten sich ausführlich auf jede Fahrt vor und prüfen schon Tage vorher die Wetterprognosen. „Der Wind ist das eigentliche Fortbewegungsmittel, daher unterscheidet sich das Ballonfahren von allen anderen Luftsportarten“, so der Pilot. „Die Kunst des Ballonpiloten ist es deshalb, die Kenntnis des Windes so zu verfeinern, dass man mit Wetter, seinen Gasvorräten und der zur Verfügung stehenden Zeit den Riesen der Lüfte wieder sicher auf den Boden bringt. Es sind schließlich immerhin drei Tonnen Luft, die wir mit einem Ballon bewegen.“

„Wer Interesse hat im Team der ,Himmelsstürmer‘ mitzuwirken, der kann mich gerne unter der Rufnummer 0171/6578822 kontaktieren. Man muss allerdings gesund sein und darf keine frischen Operationen hinter sich haben. Wenn man in der Lage ist von einem Küchenstuhl zu springen, dann kann man auch Ballon fahren“, so Jörg Rohleder, der gemeinsam mit seinen Team das Prachtstück auf den Namen „Energie-Ballon“ getauft hat. „Ballonfahren ist eine Art der Fortbewegung die enorm viel Spaß macht, aber immer anders ist. Wir starten am gleichen Ort, landen aber immer woanders.“

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