Sieben Kneipen, sieben Bands

Mescheder KneipenNacht bietet Ohrmuschelrundgang der Extraklasse

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Live-Acts aus den verschiedensten Musikrichtungen sorgten bei der Frühjahrsversion der KneipenNacht für rappelvolle Lokalitäten. 

Meschede. Ordentlich was auf die Ohren gab es in der Nacht von Samstag auf Sonntag wieder in der Mescheder City. Einmal Eintritt zahlen, Bändchen ans Handgelenk und ab durch die Kneipenwelt lautete das Motto der vielen Feierwilligen, die bei der Frühjahrsversion der KneipenNacht bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen Party machten.

Die Rock-, Rap- und Reggaefans, Hip-Hopper, Punker, Chiller und Oldiefans kamen in den sieben verschiedenen Kneipen, Bistros und Bars voll auf ihre Kosten, denn das Mescheder Nachtleben pulsierte - indoor und outdoor. Live-Acts aus den verschiedensten Musikrichtungen sowie die entsprechende musikalische Bandbreite brachten die Kreis- und Hochschulstadt zum Kochen. Für jeden Musikgeschmack war das passende im Gepäck, sodass der Ohrmuschelrundgang alle Generationen glücklich machte.

Im Schröjahrs sorgte die Top-40 Band „Schlussakkord“ mit Livemusik und entsprechender Lichtshow schon am frühen Abend für die richtige Partystimmung. Ein breit gefächerter Mix aus Oldies, Schlagern und Ohrwürmern ließ kein Tanzbein lange stillstehen.

Wer es etwas rockiger brauchte, der war in der Tröte genau richtig. Die Sauerländer Cover-Rock-Band „Schmale Schakale“ begeisterte Jung und Alt mit einem breit gefächerten Repertoire aus mehreren Jahrzehnten Musikgeschichte. Guter alter Rock, Rock’n Roll sowie härtere Stücke von Metallica, Saxon oder Motörhead erfreuten so manchen Rockfan.

Überraschung: Zusätzliche Location im ehemaligen Netz

Überraschung: Im ehemaligen Netz, das spontan als Location hinzugekommen ist, spielte die Band „Black Peppaz“ Hits der 50er Jahr bis hin zu den aktuellen Chartbreakern von heute. Im Pils Pub gegenüber heizte das Duo „Karamba“ den begeisterten Gästen mit einem breit gefächerten Repertoire aus den Genres Rock, Pop, Jazz und Blues so richtig ein. Nur mit Gitarre und Gesang verstanden es die beiden Musiker für die richtige Partystimmung zu sorgen.

Wem das nicht reichte der konnte im Café Bar Brazil „4accoustic“ lauschen. Das Wandergitarren-Orchester berauschte sein Publikum nur mit Stimmen und Instrumenten. Lebhaft und bunt ging es wie immer im Postkeller zu. Wer da einmal drin war, kam fast nicht mehr hinaus oder zur Theke. Die Jungs von „Black Sheep“ heizten den Gästen mit halsbrecherischem Tempo so richtig ein. Mit mächtig viel Druck und guter Laune verstanden es die Musiker puren Scottish und Irish Folk temperamentvoll rüberzubringen.

Den absoluten Geheimtipp für frischen Dancehall aus Deutschland erlebten die Nachtschwärmer indes in der mono Bar. „Luke Nuk´em“, der seine Skills über lange Jahre reifen ließ, rüttelte mit frischem Dub, Reggae und Dancehall die Szene im mono so richtig auf. Seine thematische Flexibilität sowie die Vielfalt seiner Flows, Melodien und Grooves sorgten für mächtig Betrieb auf der Tanzfläche.

Egal ob HipHop, Rap, Reggae, Rock, Oldies oder Partymusik die Mescheder Kneippennacht hatte für alle Partyfans das Passende im Angebot. Die musikalische Bandbreite entsprach am Samstagabend allen Genres. Alle sieben Kneipen, Bistros und Bars waren bis auf den letzten Platz gefüllt und das Publikum feierte, als gäbe es keine Morgen.

Die schönsten Bilder: Das war die Kneipennacht in Meschede

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