Streik statt Schule

Mescheder Schüler gehen für einen besseren Klimaschutz auf die Straße

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Inspiriert durch die Klimaaktivistin Greta Thunberg gehen derzeit viele Schüler auf der ganzen Welt auf die Straße und streiken für einen besseren Klimaschutz. Auch Mescheder Schüler wollen aufstehen und etwas verändern.

Meschede. Das Wirtschaftsministerium hat mit der Kohlekommission eine Einigung erzielt, die für viele nicht zufriedenstellend ist. Statt in die Schule zu gehen, versammeln sich daher am Freitag, 1. Februar, ab 11 Uhr Schüler des Gymnasiums der Stadt Meschede und des Gymnasiums der Benediktinern zu einer Demonstration vor dem Kreishaus. Die jungen Menschen fordern echten Klimaschutz und einen schnellen Kohleausstieg.

„Greta Thunberg hat mich sehr inspiriert. Sie zeigte, dass wir, die junge Generation, das beginnen müssen, was schon längst hätte beginnen müssen. Wir, die Bewohner dieses Planeten, sind dafür verantwortlich, wie die Zukunft aussehen soll und können etwas dafür tun. Da es jedoch nicht in unserer Macht steht, Gesetze zu ändern oder persönlich mit Politikern über das Thema zu debattieren, können wir, also jeder einzelne, auf die Straße gehen und die Unzufriedenheit im Bezug auf die Klimapolitik äußern. So kommen wir dem Schritt zur schnelleren Umsetzung von Gesetzen bezüglich des Klimawandels ein Stück näher. Ein Stück, welches einen hohen Bedeutungswert für unsere Zukunft hat“, betont Mareen Klute, Schülerin des Gymnasiums der Stadt Meschede. 

Handeln für Kinder und Kindeskinder

Von Australien, über Deutschland, Schweden und Belgien bis in die USA streiken Schüler für Klimaschutz und ihre Zukunft. Inspiriert durch die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg, die weltweit für Aufsehen mit ihrem Klimastreik sorgte, planen nicht nur Europäer, sondern auch junge Menschen anderer Kontinente einen Schulstreik. 

„Gerade wir Schüler müssen uns bewusst machen, was uns, unseren Kindern und Kindeskindern bevorsteht, wenn wir nicht jetzt aufstehen und etwas unternehmen“, so Chris Hoffmann, Schüler des Gymnasiums der Benediktiner. 

Auch Aktive der BUNDjugend halten es angesichts der dramatischen Situation für notwendig zum Streik aufzurufen. Unterstützt wird die Aktion von der WWF-Jugend, der Naturschutzjugend Deutschlands und der Naturfreundejugend Deutschlands. 

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