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Meschederin Alexandra Föster als „Juniorsportler des Jahres“ nominiert

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Nach ihrer Goldmedaille bei der Junioren Ruder-WM ist Alexandra Föster nun in der Kategorie „Juniorsportler des Jahres“ nominiert.

Meschede - Große Ehre für Alexandra Föster: die 17-jährige Meschederin steht nach ihrem Junioren-Weltmeistertitel im Rudern nun auch zur Wahl zum „Juniorsportler des Jahres“ der Deutschen Sporthilfe. Bis zum 26. Oktober kann man online für seinen Favoriten abstimmen.

Trotz ihrer erst 17 Lebensjahre gehört Ruderin Alexandra Föster bereits heute zur Weltspitze der U19-Juniorenklasse. Letztes Jahr gewann sie bei den Weltmeisterschaften im Doppelvierer Silber. In diesem Jahr dominierte sie die Einer-Konkurrenz und siegte mit knapp sieben Sekunden Vorsprung. „Das ganze hat viel Kraft gekostet, aber auch enorm viel Spaß gemacht. Ich will auf jeden Fall weitermachen und im nächsten Jahr im Einer in Bled in Slowenien den Titel verteidigen“, sagte die frischgebackene Titelträgerin damals bei ihrem großen Empfang in der Kreis- und Hochschulstadt.

Doch ihr Fokus liegt nicht alleine auf dem Rudern: Parallel zu ihren sportlichen Erfolgen legte die Meschederin in diesem Jahr ihr Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,1 ab und beginnt im Wintersemester ihr Studium zur Elektroingenieurin. Ihre sportliche Entwicklung soll sie zu den Olympischen Spielen 2024 bringen.

Beim Empfang in Meschede wurde die frisch gebackene Goldmedaillengewinnerin gebührend gefeiert. Mit ihr freut sich Trainer Sebastian Kleinsorgen.

Nun ist die ehrgeizige Ausnahmeathletin aber aus Hilfe aus der Heimat angewiesen: Als eines von fünf herausragenden Talenten steht die Junioren-Weltmeisterin zur Wahl als „Juniorsportler des Jahres“ der Deutschen Sporthilfe . Noch bis zum 26. Oktober kann im Internet unter www.juniorsportler-des-jahres.de für den eigenen Favoriten abgestimmt werden. Eine Fachjury aus Sport, Politik und Gesellschaft hatte zuvor aus zahlreichen Einsendungen der Fachverbände folgende fünf Nominierten vorausgewählt:

  • Alexandra Föster (Rudern): 17 Jahre, Junioren-Weltmeisterin und Junioren-EM-Bronze 2019 (Einer)
  • Jana Fischer (Snowboardcross): 20 Jahre, Junioren-Weltmeisterin 2019
  • Felix Keisinger (Skeleton): 21 Jahre, Junioren-Weltmeister 2019
  • Lukas Mann (Eisschnelllauf): 20 Jahre, Junioren-Weltmeister 2019
  • Julian Schmid (Nordische Kombination): 20 Jahre, Junioren-Weltmeister 2019 (Sprint und Team), Junioren-WM-Silber 2019 (Einzel)

Siegerehrung bei Newcomer-Party am 26. Oktober in Düsseldorf

Juniorsportler des Jahres wird der- oder diejenige mit den meisten Stimmen im Rahmen der Online-Wahl. Wer die wertvollste Auszeichnung im deutschen Nachwuchssport erhält, wird auf der gleichnamigen Newcomer-Party „Juniorsportler des Jahres“ am 26. Oktober im Areal Böhler in Düsseldorf verkündet. Neben der Einzelwertung werden auch im Behinderten- und Gehörlosensport, sowie in der Mannschaft die Juniorsportler des Jahres gekürt.

Seit der ersten Auszeichnung im Jahr 1978 sind viele Juniorsportler zu internationalen Größen in ihrer Disziplin geworden. Zu den Preisträgern gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Maria Höfl-Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008) und Laura Dahlmeier (2013) oder Niklas Kaul (2017). Im vergangenen Jahr gewann Weitsprung-Juniorenweltmeisterin Lea-Jasmin Riecke. 

Das Video zur Nominierung von Alexandra Föster: 

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