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Messe der Möglichkeiten: BIB bringt Schule und Wirtschaft zusammen

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Von: Claudia Metten

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Der direkte Dialog zwischen Besuchern und Ausstellern ist eines der Markenzeichen der BIB. Foto: Claudia Metten
Der direkte Dialog zwischen Besuchern und Ausstellern ist eines der Markenzeichen der BIB. © Claudia Metten

Meschede. „Mein Beruf, Meine Chance. Meschede – Entdecke deine Möglichkeiten“ – Mit diesem Werbeslogan wirbt die Kreis- und Hochschulstadt am Freitag und Samstag auf der inzwischen 14. BerufsInfoBörse (BIB) im Berufskolleg Meschede für lokale Berufs- und Karrierewege.

Denn jungen Menschen stellt sich zum Ende ihrer Schulzeit immer wieder die Frage: Beruf, Studium oder doch erst ein Auslandsjahr beziehungsweise Praktikum? Während einige früh ihre Zukunft vor Augen haben, fragen sich andere wiederum: Was soll ich werden? Was habe ich für Möglichkeiten? Wo kann ich meine Talente am Besten einbringen? Was macht mir wohl am meisten Spaß?

Auf der BerufsInfoBörse haben die über 2000 Schüler und Interessierten auch am heutigen Samstag noch die Möglichkeit, sich ausgiebig zu informieren, um so vielleicht den Traumberuf zu finden oder direkt die Fühler nach einem Ausbildungsplatz auszustrecken. „79 Aussteller mit insgesamt 185 Berufsbildern sind hier auf der BerufsInfoBörse vertreten, die informieren und beraten. Das ständige Wachstum der BIB zeugt von einer hohen Qualität der Angebote. Wir wünschen allen hier fruchtbare Gespräche, um den Nebel bezüglich der Berufswahl zu lichten“, äußerte sich der neue Schulleiter des Berufskolleg Meschede, Carsten Placht, anerkennend über die Ausbildungsmesse.

"Die BIB ist das Original der Ausbildungsmessen."

Auch Landrat Dr. Karl Schneider, der seit Jahren Schirmherr der Veranstaltung ist, lobte die Messe bei der Eröffnung am Freitag: „Seit Jahren arbeiten Organisationen zusammen, um jungen Menschen berufliche Perspektiven in ihrer Heimat zu bieten. Die BIB ist das Original der Ausbildungsmessen, die erste dieser Art, die zur Fachkräftesicherung im Sauerland und Südwestfalen beiträgt.“

Meinolf Ewers, IMW-Vorsitzender hob den Status der BIB noch weiter hervor: „Hier bietet sich den Betrieben an zwei Tagen die Möglichkeit, sich vorausschauend zu positionieren um somit fest in der Region verankert zu sein. Der Tag X ist gekommen und wir müssen neue Facharbeiter gewinnen um die ländliche Gegend zu stärken.“ 79 namhafte Aussteller aus dem Hochsauerlandkreis und den angrenzenden Gebieten sowie acht Branchen, die in den Werkstätten gezeigt wurden, nehmen in diesem Jahr an der BIB teil und präsentieren den interessierten Messebesuchern in der Pausenhalle, in der Aula, in Klassenräumen, in der Turnhalle sowie im Außenbereich des Schulzentrums ihr breites Spektrum an Berufsmöglichkeiten.

„Viele wissen gar nicht, was alles möglich ist“

„Viele wissen gar nicht, was alles möglich ist. Das Interesse an der BerufsInfoBörse wird immer größer. Die BIB hilft vielen sich zu orientieren und den richtigen Weg einzuschlagen. Hier auf der Ausbildungsmesse können Schüler beides erfahren; das Unternehmen kennenlernen und in den Klassenräumen gleichzeitig visuell bestimmte Fachbereiche kennenlernen“, erläuterte Wirtschaftsförderin Christina Wolff beim Messerundgang am Freitag. 

Die Möglichkeiten auf der Messe, die Wirtschaftsförderung, Berufskolleg und Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft (IMW) gemeinsam organisieren, sind in der Tat vielfältig: Egal ob Wege, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken oder direkte Gespräche mit den Unternehmern vor Ort – umfassend können sich Schüler und Eltern vor Ort informieren. Kleinere Handwerksbetriebe sowie die großen Industrieunternehmen aus der Region oder auch Institutionen wie die Agentur für Arbeit, die Bundeswehr, die Handwerkskammer Südwestfalen oder auch die Polizei klären dabei über Ausbildungs- und spätere Fortbildungsmöglichkeiten auf. Das Berufskolleg Meschede selbst präsentierte sich ebenfalls mit seinen zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten.

„Es ist etwas Besonderes, wie hier Schule und Wirtschaft zusammenarbeiten und sich gemeinsam auf einer Messe präsentieren“, lautete das abschließende Fazit von Christina Wolff.

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